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Elie Wiesel

bild: dpa

Elie Wiesels Vater, seine Mutter und seine kleine Schwester starben in der Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Er selbst wurde am 11. April 1945 aus dem Konzentrationslager Buchenwald befreit. An diesem Freitag kehrt der US-Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger, inzwischen 80 Jahre alt, an den Ort des unvorstellbaren Grauens zurück: Er begleitet den US-Präsidenten Barack Obama beim Besuch der KZ-Gedenkstätte in der Nähe von Weimar. Wiesel hat sein Leben seither dem Kampf gegen das Vergessen gewidmet. Weltweit wirbt der gebürtige Rumäne für das Wachhalten der Erinnerung an die sechs Millionen Opfer des Holocaust. 1928 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Siebenbürgen geboren, hatte Elie eigentlich Rabbi werden sollen. Doch seine behütete religiöse Erziehung brach jäh ab: 1944 wurde die Familie deportiert.

Nachrichten, S.1

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