ELISABETHFEHN - In Elisabethfehn ist ein neuer Pfadfinderstamm ins Leben gerufen worden. Leiterin Helene Brunken: „Wir bieten ein schützendes Dach.“
Von Carsten Bickschlag
ELISABETHFEHN - Täglich eine gute Tat. So lautet das Motto für 18 Kinder und Jugendliche aus Elisabethfehn. Die elf Mädchen und sieben Jungen im Alter von acht bis sechzehn Jahren bilden seit April den neuen Pfadfinderstamm „Moorkate“.„Den Namen Moorkate haben wir ganz bewusst gewählt“, sagt die Gruppenleiterin Helene Brunken. Die gleichnamigen Häuser hätten den ersten Kolonisten in Elisabethfehn ein Zuhause gegeben. „Die Pfadfindergemeinschaft bietet ebenfalls ein schützendes Dach“, so Brunken, und: „Mitmachen kann bei uns jeder“. Wichtig sei vor allem der Spaß an der Gemeinschaft. „Und die Freude an der Natur“, ergänzt Heiner Bartjen, ebenfalls Gruppenleiter der neuen Pfadfindertruppe.
Jeden Montag um 15.30 Uhr trifft sich die Kinderstufe – Mädchen und Jungen bis zwölf Jahre – und die Jugendlichen der Pfadfinderstufe beim Dr.-Martin-Luther-Haus in Elisabethfehn. Die Jugendlichen kommen zudem auch am Dienstag um 17.30 Uhr zusammen. Auf dem Programm stehen dann Spiele, Basteln und Singen. Die älteren Pfadfinder erlernen zudem den Umgang mit Taschenmesser, Knoten, Kompass und die Errichtung von Lagerbauten.
Offiziell gegründet wird der Stamm „Moorkate“ auf dem Pfingstlager in Idafehn. Bei diesem Zeltlager werden 150 Pfadfinder aus dem Bezirk Oldenburg erwartet. Doch bis dahin wartet auf sie noch viel Arbeit und Vorbereitung in den wöchentlichen Gruppenstunden.
„Mitmachen kann bei uns jeder“, lädt Heiner Bartjen alle Elisabethfehner Kinder und Jugendlichen ab sechs Jahren ein. Nähere Informationen erteilt Helene Brunken unter der Rufnummer 04952/80846.
Und die tägliche gute Tat? Jana Freesemann hält sich daran. „Ich helfe meiner Mama öfter in der Küche und gehe pünktlich zu Bett“, zählt die Neunjährige einige gute Taten auf. Der zehnjährige Heinz-Georg Erfeling hat diesbezüglich eine ganz eigene Philosophie: „Ich denke da nicht jeden Tag dran. Aber für mich ist es sowieso selbstverständlich, anderen zu helfen.“
