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KOMMUNALPOLITIK Einstimmig für Jugendarbeit

HANS-CARL BOKELMANN

ELSFLETH - Politik kann doch noch Spaß machen: Der Jugendausschuss der Stadt Elsfleth hat am Donnerstagabend Flagge gezeigt und sich einstimmig für den Aufbau einer offenen Jugendarbeit in Elsfleth ausgesprochen – trotz der angespannten Haushaltslage (siehe nebenstehende Infobox).

Zuvor hatte Jugendexperte Gerhard Haase das Drei-Säulenmodell für das Elsflether Jugend-Projekt erläutert, das er vorab im NWZ -Interview vom 18. Juni umfangreich dargestellt hatte. Darin kam zum Ausdruck, dass sich Jugendarbeit mittel- und langfristig auszahlt. Acht bis zwölf Wochen werden laut Haase benötigt, um das Projekt Elsfleth starten zu können.

Bürgermeister Diedrich Möhring schlug vor, das Elsflether Projekt als Modellprojekt zu starten. Das ehrgeizige Ziel: Mit der Jugendarbeit belegen, dass die Fallzahlen von stationären Unterbringungen gesenkt werden können. Der Wille zur Jugendarbeit ist also da. Jetzt fehlt nur noch das Geld . . .

Investitionen auf Prüfstand

Fragen zum Haushalt

, haben am Donnerstagabend die Diskussionen im Jugendausschusssitzung entscheidend mitbestimmt.

Zu den Fakten:

Der Landkreis Wesermarsch hatte den Elsflether Haushalt 2009 – die NWZ berichtete – nicht genehmigt. Nach den Auflagen der Kommunalaufsicht sind 52 000 Euro im Ergebnishaushalt und 100 000 Euro im investiven Haushalt einzusparen.

Die Stadt

wird beim Landkreis bis Donnerstag, 25. Juni, eine Stellungnahme abgeben. Bis zum 1. Juli muss der Elsflether Haushalt 2009 spätestens genehmigt werden.

Mit der neuen Haushaltslage

stehen neben der Jugendarbeit – siehe nebenstehender Bericht – insbesondere wohl auch Investitionen in den neuen Maritimen Campus und in die Dorferneuerung Sandfeld (55 000 Euro) auf dem Prüfstand.
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