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NWZonline.de Nachrichten Politik

In Emden könnte eine SPD-Ära enden

07.09.2019

Emden /Wardenburg In Emden wird am Sonntag ein neuer Oberbürgermeister gewählt, mehr als 40 500 Bürger sind zur Abstimmung aufgerufen. Bernd Bornemann (SPD) ist nach acht Jahren nicht mehr zur Wiederwahl angetreten und hört am 31. Oktober auf. Damit könnte in der traditionellen SPD-Hochburg eine Ära enden: Von 1956 bis heute saß immer ein Genosse im Chefsessel der ostfriesischen Hafenstadt. Doch diesmal hat es der SPD-Kandidat schwerer als sonst: Gegen Manfred Eertmoed (45) tritt der parteilose Tim Kruithoff (42) an, der von vier Ratsfraktionen unterstützt wird.

Sechs weitere Namen stehen auf dem Wahlzettel, darunter zwei Frauen. Eine hat allein durch ihren Beruf für Schlagzeilen gesorgt: Tanja Meyer (46) arbeitet als Thekenkraft in einem Emder Bordell. Sie und auch die anderen parteilosen Bewerber sind politisch bisher kaum in Erscheinung getreten. Darunter sind die Verkäuferin Karin Theeßen-Leckebusch (57), der Heizungsbauer und Ex-Boxer Reza Darbani (43), der Gastronom Sari Sansar (35) und der IT-Systemkaufmann Ingo Weber (46, Bad Zwischenahn). Ein bekanntes Gesicht ist dagegen Abdou Ouedraogo (61), der in Ghana aufgewachsen ist. Er lebt seit 1985 in Emden und engagiert sich schon länger in der Integrationsarbeit.

Zur Wahl eines neuen Bürgermeisters sind am Sonntag auch knapp 14 000 Wardenburger aufgerufen. Fünf Bewerber für die Nachfolge der parteilosen Martina Noske gibt es, darunter ist ihr bisheriger Stellvertreter, Bauamtsleiter Frank Speckmann (52, parteilos). Weitere Kandidaten sind der ebenfalls parteilose Christoph Reents (54), der von der CDU unterstützt wird, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Ronald Holtz (48), Thomas Wilde (56, Grüne) und Martin Bliefernich (28, Die Partei).

In Wardenburg gilt ebenso wie in Emden: Sollte keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erhalten, gibt es am 22. September eine Stichwahl.

Anke Brockmeyer Wardenburg / Redaktion Wardenburg
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