Emstek - Einen neuen verjüngten Vorstand hat der CDU-Ortsverband Bühren in seiner Mitgliederversammlung gewählt. Neuer Vorsitzender wurde Arnold Gerdes. Er löste Norbert Kuhn ab, der nach 37 Jahren an der Spitze zurücktrat.

Heinz Janßen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbands Emstek, würdigte die Verdienste von Kuhn und die „gute Zusammenarbeit“ mit ihm. Kuhn sei seit 40 Jahren im Gemeinderat aktiv. 1983 habe er sich zum Kampf um den Erhalt der alten Dorfnamen hervorgetan, seit 1986 sei er stellvertretender Bürgermeister. Der Oldenburger CDU-Landesvorsitzende Franz-Josef Holzenkamp bezeichnete Kuhn als ein „politisches Urgestein“. Er habe besonders Bühren im Blick gehabt, aber auch die ganze Gemeinde.

Neu im Amt sind die stellvertretenden Vorsitzenden Jan-Bernd Klöker und Clemens Niemann, wie Arnold Gerdes bisher Beisitzer. Vorgänger Georg Ferneding kandidierte nicht wieder. Zu neuen Beisitzern wurde Anke Janzen, Erika Thie und Matthias Witte gewählt. Schriftführerin bleibt Anita Lüske. Zum Vorstand gehören auch die Ratsmitglieder Georg Deselaers, Norbert Kuhn und Reinhard Sündermann.

In seinem Bericht über aktuelle Themen aus der Gemeinde meinte Bürgermeister Michael Fischer zur geplanten Hochspannungsleitung, dass durch die Favorisierung der westlichen Stromtrasse die Autobahntrasse wohl aus dem Rennen sei. Zwar seien Kellerhöhe und Westeremstek betroffen, insgesamt aber seien die Einschränkungen für Emstek hinnehmbar. Die Versammlung nahm mit Wohlwollen seine Ankündigung auf, dass die Abwassergebühren im kommenden Jahr merklich gesenkt werden. Als Herausforderung bezeichnete Fischer die von der Politik angekündigten beitragsfreien Kindergartenplätze, die zur spürbaren Erweiterung des Angebots in der Gemeinde führen würden.

Fraktionsvorsitzender Georg Deselaers teilte mit, dass im nächsten Jahr neben der Fertigstellung der laufenden Straßenbaumaßnahmen in den Baugebieten in Bühren und Schneiderkrug und dem Fußweg um das Regenrückhaltebecken in Schneiderkrug der weitere Ausbau des Repker Damms erfolgen soll.

Wie Deselaers weiter berichtete, hat der Ortsverband eine durchgängige Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h auf der B 69 zwischen Schneiderkrug und Bühren beantragt.