Von hauke gruhn

Frage: Welche Bedeutung hat der Tag des Baumes für die Begrünung der Stadtteile?

donth: Es ist so, dass Oldenburg schon eine grüne Stadt ist. Gerade wir in Bloherfelde, als ein am Rande gelegener Stadtteil, legen Wert auf viel Grün. Der Tag des Baumes ist ein besonderer Anlass, für den der Bürgerverein gerne die Verantwortung übernommen hat.

Frage: Spielen die Bürgervereine bei der Pflege der gepflanzten Bäume und Sträucher eigentlich eine Rolle?

donth: Wir achten sehr wohl auch weiterhin darauf, zuständig bleibt aber die Stadt. Dem Amt für Stadtgrün geben wir z.B. Kenntnis, wenn mal wieder etwas unternommen werden muss. Wir sind also im engen Kontakt.

Frage: Wurden die Kinder bei der Neugestaltung des Areals an der Otto-Suhr-Straße miteinbezogen?

donth: Ja, der Spielplatz wurde zusammen mit den Kindern umgestaltet. Die von den Kindern geforderten Dinge wurden berücksichtigt, so die Seilbahn und die Rutsche.

Frage: Inwiefern hilft eine Aktion wie die Pflanzung, um die Bürger im Kennedy-Viertel zusammenzuführen?

donth: Alle Vereine und Institutionen wurden eingebunden, auch unsere ausländischen Mitbürger. Wir hoffen, dass durch Gespräche das Verständnis zwischen den Menschen wächst und Berührungsängste abgebaut werden.

Frage: Was für andere Prioritäten verfolgt Ihr Bürgerverein derzeit noch?

donth: An vorderster Stelle steht für uns die Umgestaltung des Bloherfelder Marktplatzes, weil wir meinen, dass dieser ein Juwel ist. In der jetzigen Form ist er aber nur begrenzt nutzbar, man könnte dort z.B. Feste oder Flohmärkte veranstalten. Der Ausbau müsste aber auch das multikulturelle Umfeld vor Ort berücksichtigen.

Werner Donth, erster Vorsitzender des Bürgervereins Bloherfelde, zum Tag des Baumes und weiteren Projekten im Stadtteil.