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Ratssitzung Entscheidung wird den Rat wieder einholen

Atto Ide

Sande - Vereinzelt waren Jubelrufe zu hören bei den zahlreich anwesenden Eltern während der Sitzung des Rates der Gemeinde Sande. Wie berichtet, ist die Mehrheit der Beschlussvorlage der Verwaltung, die drei Grundschulen zu einem Grundschulzentrum zusammenzulegen, nicht gefolgt. SPD und CDU stimmten dagegen, Grüne und FDP enthielten sich. Damit bleiben die Grundschulen in Cäciliengroden und Neustadtgödens in ihrer bisherigen Form erhalten. Zunächst jedenfalls.

Nichts überhasten

Man dürfe Schulstandorte nicht überhastet aufgeben, sondern müsse die Unruhe in der Eltern- und Lehrerschaft schnell beenden und dann in Ruhe beraten, wie Standorte eventuell ausgebaut und entwickelt werden könnten, begründete Isabel Bruns die Ablehnung der SPD. Dass die Diskussion um die Grundschulen mit diesem Beschluss nicht endgültig vom Tisch ist, machten auch Oliver Kohls (CDU) und Kirsten Pöppelmeier (Grüne) deutlich. „Die Diskussion ist wichtig und die Pläne können auch nach Jahren wieder auf den Tisch kommen“, so Kohls. Zurzeit gehe man davon aus, dass die drei Schulstandorte erhalten bleiben können.

Ähnlich bezog Pöppelmeier Stellung. Man müsse die Entwicklung der Schülerzahlen beobachten, sich mit allen Beteiligten zusammensetzen und tragfähige Konzepte entwickeln. Damit dürfe man sich nicht Jahre Zeit lassen.

Nur Eiklenborg dafür

Einziger Befürworter der Ratsvorlage war Bürgermeister Stephan Eiklenborg – eine seltene wie auch mutige Konstellation in einer Ratssitzung. Und er begründete seine Haltung mit der Verpflichtung der Kommunen, den Betrieb von Schulen auch nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot auszurichten. Diese Diskussion, die geführt werden müsse, habe sich von einer anfänglich totalen Ablehnung zu einer sehr sachlichen Diskussion entwickelt. „Wir sind verpflichtet, ein Konzept für die Schullandschaft zu entwickeln, das für die nächsten Jahrzehnte tragfähig ist.“

Als Elternvertreterin im Schulausschuss wurde auf Vorschlag des Gemeindeelternrats Ingo Roßkamp bestätigt. Als Vertreterin für beide Mitglieder wurde Yvonne Tellner bestimmt.

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