Planungen laufen seit 2005
Die Vorbereitungen
für die Verbunddorferneuerung „Pestruper Heide“ und „Auetal“ laufen bereits seit 2005. Offiziell gestartet wurde das Projekt am 2. Juni 2006. Das von den Arbeitsgruppen erarbeitete und nach Bürger- und behördlicher Beteiligung abgeschlossene Planungskonzept geht jetzt in den Bauausschuss der Stadt und anschließend in den Rat. Danach wird das Paket der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) zur Genehmigung vorgelegt und dann über das Fördervolumen entschieden.wildeshausen/kb Lange genug hat es gedauert, aber nun ist die Verbunddorferneuerung Wildeshausen „Pestruper Heide/Auetal“ auf gutem Wege. Am Dienstagabend wurde bei einer Bürgerversammlung im Rathaussaal der Bevölkerung noch einmal Gelegenheit gegeben, Einwände zu den Planungen vorzubringen. Anschließend tagte zum zweiten und letzen Mal der zuständige Hauptarbeitskreis für die Dorferneurung, um Rückmeldungen der Vertreter öffentlicher Belange und private Einwände oder Hinweise zu beraten.
Fast drei Jahre hatten sich das Planungsbüro Mumm, die Verwaltung und die Arbeitskreise ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Bei zahlreichen Ortsterminen wurde die Einwohnerschaft der 16 beteiligten Bauerschaften in die Planungen mit einbezogen. Eine erhebliche zeitliche Verzögerung ergab sich durch die langwierige Überprüfung bei der Landwirtschaftskammer zur Erstellung des landwirtschaftlichen Fachbeitrags. Das Ganze war am Ende für alle Beteiligten aber so überschaubar und öffentlich, dass am Dienstag kaum noch Fragen übrig blieben.
Jetzt geht die Gesamtkonzeption noch einmal in den Bauausschuss am 7. Mai. Anschließend beschließt der Stadtrat über das Maßnahmenpaket, das danach der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) vorgelegt wird, die über die entsprechenden Fördermaßnahmen entscheidet. Das Dorferneurungsprogramm ist auf rund sieben Jahre angelegt.
Wie, in welcher Höhe und Reihenfolge die Mittel für öffentliche und private Investitionen in den Bauerschaften letztendlich verteilt werden, wird sich bei den Haushaltsberatungen ergeben müssen, wie Bürgermeister Dr. Kian Shahidi am Dienstag erklärte. Bisher sind als vorgezogene Maßnahme erst 50 000 Euro für eine Bushaltestelle in Holzhausen eingestellt. Planer Eckhart Mumm forderte: „Jetzt muss Geld in den Haushalt, damit die Pläne nicht nur auf dem Papier stehen bleiben.“
