• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Donald Trump Teilt Wieder Aus: Er glaubt an treue Wähler – selbst als Todesschütze

25.01.2016

Sioux Center US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hält seine Unterstützer für bedingungslos treu. „Ich könnte mitten auf der Fifth Avenue (in Manhattan) stehen und jemanden erschießen, und ich würde keine Wähler verlieren, alles klar?“, sagte Trump am Samstag bei einem Auftritt im christlichen Dordt College in der Stadt Sioux Center in Iowa. Mit den Worten versuchte sich der Milliardär von Senator Ted Cruz abzusetzen, seinem derzeit ärgsten Rivalen im Ringen um die Gunst der republikanischen Wähler in dem US-Staat.

In Iowa findet in neun Tagen die erste Vorwahl statt, die offiziell Wahlversammlung genannt wird. Bis zum Sommer buhlen die Bewerber in allen Staaten um Stimmen, um dann zum Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei gekürt werden zu können. Die eigentliche Wahl ist im November.

Neben seinen innerparteilichen Konkurrenten nahm sich Trump bei der Kundgebung in Sioux Center den konservativen Radiomoderator Glenn Beck vor. Dieser sei ein „Verlierer“ und „Trauersack.“ Im Übrigen sei ihm die jüngste Rückendeckung der Ex-Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin wichtiger als wenn sich Beck auf seine Seite geschlagen hätte, erklärte Trump.

Beck gehört zu fast zwei Dutzend konservativen Denkern, die sich in Essays im „National Review Magazine“ jüngst gegen Trump ausgesprochen hatten. Am Samstag trat der Radiomoderator auf einer Veranstaltung von Cruz in Ankeny in Iowa auf. Dort gab er eine Wahlempfehlung für den Senator aus und attackierte Trump scharf. „Die Zeit für Blödeleien und Reality-Show-Taktiken ist vorbei“, erklärte Beck. Ein Sieg Trumps bei der Vorwahl am 1. Februar würde nachhaltige Konsequenzen haben, warnte er zudem.

Cruz selbst konzentrierte sich bei seinem Auftritt in Ankeny fast ausschließlich auf Trump. Es gebe da einen republikanischen Kandidaten, der „über 60 Jahre seines Lebens hinweg“ Abtreibungen in fortgeschrittenem Stadium und eine „sozialistische medizinische Versorgung im Stile Bernie Sanders’ für alle“ unterstützt habe, sagte Cruz. Trump ist 69 Jahre alt. Sanders, ein liberaler Senator, ringt bei den Demokraten mit Ex-Außenministerin Hillary Clinton um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat.

Trumps jüngsten Aussagen nahm Cruz gelassen. „Ich werde Donald für sich selbst sprechen lassen. Ich kann sagen, dass ich nicht die Absicht habe, irgendjemanden in dieser Kampagne zu erschießen“, sagte er.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.