Mit Erstaunen habe ich die Stellungnahmen seitens der UWG zu den Unstimmigkeiten innerhalb der Wählergemeinschaft gelesen. Wie kann ein Vorsitzender und Spitzenkandidat der UWG innerhalb einer guten Woche drei Mal seine Meinung ändern beziehungsweise (...) relativieren?
Vom Austritt aus der UWG und Abschied aus der Politik über „Diese Äußerungen stimmen nicht“ (obwohl belegbar) bis hin zum Aufzeigen verschiedener Alternativen in Abhängigkeit vom Wahlausgang: Was soll beziehungsweise kann der Wähler nun glauben?
Die UWG zu Zeiten von Otto Sackmann hat versucht, eine bürgernahe Politik zu gestalten, und hat sich für die Belange des Einzelnen eingesetzt. Da hat es Spaß gemacht, aktiv mitzuwirken. Diese Zeiten sind vorbei. In meinen Augen geht es nur noch um Selbstdarstellung mit allen Mitteln von Herrn und Frau Kleesiek. (...) Um ihre Position zu festigen, wurden in der Zeit vom April 2014 bis April 2016 ein stellvertretender Vorsitzender, Jörg Schröder, gewählt, der bei der Wahl nicht einmal anwesend war und in zwei Jahren nicht ein einziges Mal gesehen wurde. Aus beruflichen Gründen konnte er sich nicht einbringen, was vorher klar war.
Im gleichen Zeitraum wurde Gaby Knutzen in den Vorstand berufen, sie war in zwei Jahren ganze zweimal bei den Sitzungen dabei. Auch hier war klar, dass sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt nicht wahrnehmen konnte.
Zur Glaubwürdigkeit hier eine Aussage der Kleesieks der lokalen Presse gegenüber: „Mit Jörg Schröder rückt eines unserer engagiertesten Mitglieder in den Vorstand. Gaby Knutzen ist ein UWG-Urgestein, die schon lange in den Vorstand gehört.“ (...)
