ESENSHAMM - Wenn es nach dem Bauausschuss geht, bekommt der Turnverein Esenshamm nicht – wie von der Verwaltung vorgeschlagen – 25 000, sondern 27 500 Euro als Zuschuss. Damit und mit einem Zuschuss des Kreissportbundes könnte der Verein die Sporthalle in Esenshamm um einen Umkleideraum erweitern. Die Baukosten werden auf 49 000 Euro geschätzt.
Die Stadt finanziert ihren Anteil aus dem Verkaufserlös der Grundschule. In Esenshamm ist die Rede von einem Erlös von 170 000 bis 180 000 Euro. Wie berichtet, soll die Schule zum 1. September verkauft werden. Damit gehen Umkleide- und Duschräume verloren, die für den Spielbetrieb auf dem benachbarten Sportplatz genutzt werden.
Bekommen die Sportler dafür ausreichend Ersatz? Darum sorgen sich seit Wochen sowohl der Turnverein als auch der Bürgerverein.
Zunächst standen eine vom Turnverein favorisierte große Lösung (58 000 Euro) und eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagene kleine Lösung (12 000 Euro) zur Diskussion.
In Verhandlungen des Vereins mit der Stadtverwaltung ist dann die jetzt vom Bauausschuss gebilligte mittlere Lösung ins Visier genommen worden. In diesen Verhandlungen hatte die Verwaltung einen Zuschuss von 20 000 Euro in Aussicht gestellt.
In einem Brief vom 2. Juli hat der Turnverein Eigenleistung zugesichert und um finanzielle Unterstützung in Höhe von 27 500 Euro gebeten. Dieser Bitte ist der Bauausschuss entgegen der Beschlussempfehlung der Verwaltung (25 000 Euro) gefolgt.
Angelika Zöllner (SPD) sagte im Ausschuss, bereits bei der Einrichtung und Pflege des Vereinsheims habe der Turnverein Esenshamm viel Eigeninitiative bewiesen. Deshalb sei der Zuschuss der Stadt für den Anbau sicher gut angelegt.
