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NWZonline.de Nachrichten Politik

Kommunalwahl: Euroskeptiker erobern Rom

21.06.2016

Rom Mit dem Sieg ihrer Bürgermeister-Kandidatinnen in Rom und Turin hat die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung einen Triumph in Italien erzielt. Zugleich werteten viele Kommentatoren den Ausgang der zweiten Runde der Kommunalwahlen als herbe Niederlage für Ministerpräsident Matteo Renzi und seine Mitte-Links-Regierung. Bis in die frühen Morgenstunden feierten Anhänger der Protestbewegung „Movimento 5 Stelle“ (M5S) ihren Sieg.

Die Hauptstadt Rom bekommt zum ersten Mal eine Bürgermeisterin: Virginia Raggi fuhr mit mehr als zwei Drittel der Stimmen einen haushohen Sieg vor dem Kandidaten von Renzis Partito Democratico (PD), Roberto Giachetti, ein. Die 37-jährige Rechtsanwältin, die sich im Wahlkampf etwa gegen die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 in Rom gewandt hatte, sprach laut der Nachrichtenagentur Ansa von einem „historischen Moment“, nachdem Giachetti bereits früh seine Niederlage eingeräumt hatte.

Auf die Siegerin wartet keine leichte Aufgabe: Die hoch verschuldete Ewige Stadt gilt als nahezu unregierbar und leidet schon lange unter Korruption, Dreck, Smog und verstopften Straßen.

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Landesweit waren die Fünf Sterne laut Ansa bei 19 von 20 Stichwahlen, zu denen sie angetreten waren, erfolgreich – darunter etliche kleinere Kommunen. In Turin machte die erst 31-jährige M5S-Kandidatin und Unternehmerin Chiara Appendino den Doppelerfolg der Bewegung auf Großstadtebene perfekt.

Einziger Lichtblick in Großstädten war für den Regierungschef Matteo Renzi der Ausgang in Mailand und Bologna, wo sich seine Kandidaten durchsetzten.

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