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NWZonline.de Nachrichten Politik

Bildung: Experten für Kernabitur in allen Bundesländern

20.10.2011

MüNCHEN Bildungsexperten fordern ein „Kernabitur“ für alle Bundesländer, um Gymnasiasten bundesweit die gleichen Chancen einzuräumen. Dabei soll es zusätzlich zu den regulären Abiturprüfungen einen weiteren Prüfungstag geben, an dem mit zentral gestellten Fragen die Fähigkeiten in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch getestet werden. Damit soll garantiert werden, dass die nationalen Bildungsstandards für die gymnasiale Oberstufe eingehalten würden, sagte der Vorsitzende des Aktionsrats Bildung, Dieter Lenzen, am Mittwoch in München.

Das Gremium empfiehlt den Kultusministern, die Einführung des Kernabiturs im kommenden Jahr mit einem Staatsvertrag aller Bundesländer zu beschließen. Spätestens bis zum Abiturjahrgang 2018 sollte es umgesetzt sein. Die gemeinsamen drei Prüfungen sollten zehn Prozent der Abiturnote ausmachen. Der Aktionsrat Bildung wurde 2005 auf Initiative der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) gegründet. Ihm gehören vor allem Bildungsforscher an.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) begrüßte die Forderung. „Diese Idee muss weiterverfolgt werden. Wir benötigen mehr Vergleichbarkeit beim Abitur, aber auch bei anderen Abschlüssen. Alles andere ist ungerecht“, sagte sie. Sie unterstütze diesen Vorschlag, nun seien die Länder an der Reihe.

Auch Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) und der Philologenverband lobten den Vorstoß zu mehr Vergleichbarkeit bei den Abiturprüfungen. Den konkreten Fahrplan des Aktionsrates sehen sie jedoch kritisch.

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