• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
EU-Parlament stimmt für   Artikel 13
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 21 Minuten.

Urheberrechtsreform
EU-Parlament stimmt für Artikel 13

NWZonline.de Nachrichten Politik

Palästinenser feuern zwei Raketen auf Tel Aviv

14.03.2019

Tel Aviv (dpa) - Militante Palästinenser im Gazastreifen haben am Donnerstag nach Angaben der israelischen Armee mindestens zwei Raketen auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert. In der Stadt und ihren Vororten waren am Abend Warnsirenen und Explosionen zu hören.

Die israelische Armee teilte mit, entgegen Medienberichten sei keines der Geschosse von dem Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden. Es habe aber weder Verletzte noch Sachschaden gegeben. Es gebe auch keine besonderen Anweisungen für Zivilisten. Zuletzt war es im Gaza-Krieg im Sommer 2014 zu ähnlichen Angriffen auf den Großraum Tel Aviv gekommen.

Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad dementierte am Abend Medienberichte, denen zufolge seine Mitglieder für die Angriffe verantwortlich waren. Aus palästinensischen Sicherheitskreisen hieß es, eine ranghohe ägyptische Geheimdienstdelegation sei nach Gesprächen mit Hamas-Führern in dem Küstenstreifen wieder abgereist. Bei den Gesprächen sei es darum gegangen, eine im vergangenen Jahr vereinbarte Waffenruhe zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen zu stärken. Diese war zuletzt zunehmend brüchig geworden.

Nach Medienberichten hat Tel Avivs Bürgermeister Ron Chuldai die Öffnung von öffentlichen Schutzräumen in der Stadt angeordnet. Regierungschef und Verteidigungsminister Benjamin Netanjahu wollte den Berichten zufolge angesichts der neuen Angriffe eine Dringlichkeitssitzung im Militärhauptquartier in Tel Aviv abhalten.

Der Konflikt zwischen Israel und den militanten Palästinenserorganisationen hat sich seit einem Jahr wieder aufgeheizt. Bei teilweise gewaltsamen Protesten an der Gaza-Grenze sind seit dem 30. März nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza mehr als 260 Palästinenser getötet und Tausende weitere verletzt worden.

Seit Monatsbeginn hatten Palästinenser mehrmals Raketen auf das israelische Grenzgebiet am Rande des Gazastreifens abgefeuert. Israels Luftwaffe bombardierte daraufhin Ziele in dem Küstenstreifen am Mittelmeer. Eine Ende vergangenen Jahres von Ägypten ausgehandelte Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas ist zunehmend brüchig geworden.

Am 9. April wird in Israel ein neues Parlament gewählt und führende Kandidaten haben eine härtere Gangart gegenüber militanten Palästinensern im Gazastreifen gefordert.

Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Israel hat vor mehr als zehn Jahren eine Blockade über das Küstengebiet verhängt, die von Ägypten mitgetragen wird. Beide Länder begründen dies mit Sicherheitsinteressen. Im Gazastreifen leben rund zwei Millionen Menschen unter schwierigen Bedingungen. Es mangelt unter anderem an Trinkwasser und Strom.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.