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NWZonline.de Nachrichten Politik

Arbeitsmarkt: Fachkräfte sind heiß begehrt

01.07.2011

NüRNBERG Auch wenn es inzwischen nicht mehr ganz so rasant abwärtsgeht, die Arbeitslosenzahlen sinken weiter. Volkswirtschaftler sehen sogar schon eine glänzende Dekade voraus: Auf zwei Millionen könnte die Arbeitslosigkeit bis zum Ende des Jahrzehnts nach Ansicht der Commerzbank sinken. Im Juni ging die Zahl der Erwerbslosen um 67 000 auf 2,893 Millionen zurück, die Quote nahm um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent ab. Damit tritt allerdings auch die Sorge vor einem Fachkräftemangel wieder stärker in den Blickpunkt.

Die anhaltend gute Entwicklung verstärke das Problem fehlender Spezialisten, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt am Donnerstag in Berlin. Auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zeigte sich besorgt. Der Bedarf an qualifizierten und hoch qualifizierten Fachkräften sei in einigen Branchen so hoch, „dass er den Jobmotor dahinter zu bremsen droht“. Dies sei aber noch kein Flächenphänomen.

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Auf diese Feststellung legte auch der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, großen Wert: „Wir kommen zu der Beurteilung, dass es noch keinen flächendeckenden, branchenübergreifenden Fachkräftemangel gibt. Aber es zeigen sich Mangelsituationen in bestimmten Berufsgruppen und bestimmten Regionen.“ Dazu gehörten Ingenieure und andere Spezialisten in der Elektrobranche, Maschinen- und Fahrzeugbauingenieure sowie Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich – also Ärzte und Pfleger. Diese Entwicklung könnte sich verschärfen, denn ein Ende des Job-Booms ist trotz der aktuellen Abschwächung nicht in Sicht.

Im Juni waren 255 000 Menschen weniger auf Jobsuche als ein Jahr zuvor; damals lag die Arbeitslosenquote noch bei 7,5 Prozent. Dank des robusten Konjunkturaufschwungs haben seitdem 488 000 Männer und Frauen eine Arbeit aufgenommen. 40,88 Millionen Menschen sind nach den jüngsten Daten vom Mai inzwischen erwerbstätig.

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