Wildeshausen - Jens Pfänder ist neuer erster Vorsitzender des Fischereivereins Wildeshausen. Er übernimmt das Amt von Alfred Finke, der 15 Jahre lang die Geschicke des Vereins leitete. Der 1902 gegründete Verein, der zurzeit 1321 Mitglieder zählt, ist einer der größten Vereine im Landesfischereiverband Weser-Ems sowie der zweitgrößte Wildeshauser Verein.
Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag im Hotel „Gut Altona“ wurde Finke zum Ehrenmitglied mit dem Titel „Ehrenvorsitzender“ ernannt. „Alfred Finke ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Mann im Verein, der uns zum Glück als Gewässerwart erhalten bleibt“, betonte Jens Pfänder. Dem schlossen sich die Mitglieder mit stehenden Ovationen an. Das Amt des zweiten Vorsitzenden, das bisher Pfänder inne hatte, übernimmt Tobias Siemer.
Kassenwart bleibt Christian Buck, Umwelt- und Naturschutzbeauftragter Ralf Siemer. Als Gewässerwarte fungieren Frank Siemer, Marco Kuhn und Alfred Finke.
Jugendwarte bleiben Roger Knoblauch, Heiko Bitter und Peter Sperling. Als Schriftführer amtiert weiterhin Helmut Hiller, als Pressewart Thomas Kaiser und als Heim- und Gerätewart Jan-Niklas Hülsmann.
Zweites großes Thema der Versammlung neben den Vorstandswahlen war der Kauf eines Sees in Aumühle. Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder schließlich nach intensiver Diskussion für das Vorhaben. Nachdem ein ähnlicher Versuch vor einigen Jahren in letzter Sekunde gescheitert war, kauft der Verein den See nun für 75 000 vom jetzigen Besitzer Hergen Mehrtens.
Wegen seiner großen Verdienste um den Verein wurde Günther Grashorn zum Ehrenmitglied ernannt. Grashorn stiftete im Gegenzug den „Lachspokal“, den der erste Lachsfänger im Verein erhalten wird. Der Salmonidenpokal ging an Daniel Nappe für seine 67 Zentimeter lange Meerforelle, der neue Pokal für den eindrucksvollsten Friedfisch an Pascal Gehlenborg für die von ihm geangelte 4500 Gramm schwere Brasse. Jahresbester beim Gemeinschaftsangeln wurde Heiko Bitter. Pfänders Dank ging zudem an Ralf Siemer für seine unermüdliche Arbeit am Bruthaus sowie an die engagierten Jugendwarte.
