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Auto fährt in Menschenmenge bei  Rosenmontagsumzug
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Auto fährt in Menschenmenge bei Rosenmontagsumzug

NWZonline.de Nachrichten Politik

Der Vizechef soll es nun richten

09.04.2018

Frankfurt /Main Erneuter Führungswechsel bei der verlustreichen Deutschen Bank nach nur knapp drei Jahren: Vize-Vorstandschef Christian Sewing rückt an die Spitze des größten deutschen Geldhauses und wird damit Nachfolger von John Cryan. Das bestätigte das Geldinstitut am späten Sonntagabend.

Der 47-jährige Sewing führt bisher das Privat- und Firmenkundengeschäft des Frankfurter Instituts und ist zudem Co-Vizechef. Cryan gibt sein Amt mit sofortiger Wirkung ab, hieß es am Sonntagabend.

Die Deutsche Bank hatte am späten Samstagabend mitgeteilt, dass sich der Aufsichtsrat am Sonntag mit dem Vorstandsvorsitz beschäftigen werde. In seinen knapp drei Jahren an der Spitze des Dax-Konzerns war es Cryan nicht gelungen, das schwächelnde Kapitalmarktgeschäft anzukurbeln. Drei Jahre in Folge schrieb die Bank tiefrote Zahlen. Die Aktie hat seit Jahresbeginn erheblich an Wert verloren. Der Vertrag des Briten läuft regulär bis 2020.

Zwar hat der Bankchef einen Teil der problematischen Themen inzwischen abgearbeitet, allen voran gefährliche Rechtsstreitigkeiten. Jedoch ist es ihm nie gelungen, das einst so gewinnträchtige Kapitalmarktgeschäft der Deutschen Bank auf Vordermann zu bringen.

Der zweite Co-Vizechef Marcus Schenck, der ebenfalls als Kandidat für den Vorstandsvorsitz galt, steht zudem vor dem Absprung, wie in den Finanzkreisen weiter zu hören war. Er ist derzeit für das Firmenkundengeschäft und das Investmentbanking zuständig.

Vorstandsmitglied Garth Ritchie, der zusammen mit Schenck die Sparte leitet, soll aber bleiben und könnte die Geschäfte künftig alleine führen. Im Privat- und Firmenkundengeschäft gilt der langjährige Postbank-Chef Frank Strauß als gesetzt, der den Bereich bereits zusammen mit Sewing führt.

Achleitner hatte den als Sanierer geschätzten ehemaligen UBS-Finanzchef Cryan zur Deutschen Bank geholt. Zuletzt galt das Verhältnis zwischen den beiden aber als zerrüttet. Vor Ostern hatte sich der Brite noch mit einer kämpferischen Botschaft an die Belegschaft gewandt und damit klargemacht, dass er bleiben will. In der Mitteilung betonte Cryan auch, er werde weiter an der Sanierung der Bank arbeiten, aber nach baldigen Fortschritten werde „künftig wieder mehr Fokus auf Wachstum liegen und darauf, dass wir für unsere Aktionäre attraktive Renditen erzielen“. Investoren haben dem Briten oft vorgeworfen, er sei zwar ein Kostensparer, habe aber keine Vision, wie die Deutsche Bank wieder Geld verdienen könne.

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