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Runder Tisch Freizeitstätten sollen länger öffnen

Heinz Arndt

Osternburg - Die Öffnung der Freizeitstätte Osternburg an den Wochenenden ist und bleibt Thema beim Runden Tisch Osternburg. „Dies hatten wir bei der ersten Zusammenkunft der Bürgervereine aus dem Stadtsüden besprochen“, erläuterte Heidi Tauchert, Vorsitzende des Bürger- und Gartenbauvereins Osternburg-Dammtor bei der Sitzung des Tisches im Gemeindehaus Arche. Zurückzuführen ist das Thema auf eine Anregung von Maria Bollerslev, Vorsitzende des Bürgervereins Kreyenbrück-Bümmerstede.

Dazu informierte Tauchert: „Es wird innerhalb der Stadtverwaltung bereits an einem neuem Konzept für die Freizeitstätten gearbeitet, das Resultat wird Ende 2014 vorliegen. Dann wird man sehen, welche Öffnungszeiten künftig vorgesehen sind.“ Sie gab die Empfehlung ab, Beharrlichkeit zu zeigen und das neue Konzept der Stadtverwaltung zwar abzuwarten, doch die Forderung nach einer Wochenend-Öffnung beizubehalten.

Schutz gegen Szene

Auch beschäftigte sich der Runde Tisch mit Beschmierungen auf Gräbern und Trauerhalle des Jüdischen Friedhofs an der Dedestraße (die NWZ  berichtete). Dabei ging es in der Diskussion nicht nur um einen Schutz des Friedhofs sondern auch um eine mögliche rechtsradikale Szene in Osternburg. Dabei regte Heidi Tauchert an, Bewegungsmelder auf dem Friedhof einzubauen. „Wie jüngst bei der Demonstration bereits deutlich gemacht, schützen wir den Jüdischen Friedhof. Wir solidarisieren uns mit der Jüdischen Gemeinde und den jüdischen Oldenburgern. Wir verurteilen diese schändliche Tat“, erklärte sie und verwies darauf, dass diese Stellungnahme gemeinsam mit der Christlich- Jüdischen Zusammenarbeit Oldenburg erarbeitet wurde.

In der nächsten Sitzung des Runden Tisches Osternburg wird man sich eingehend mit einer möglichen rechts-radikalen Szene befassen und darüber entscheiden, wie man an dieses Thema herangeht.

In der nächsten Sitzung des Runden Tisches Osternburg soll zudem das Thema einer neuen Stadtteil-Broschüre beraten werden. Einigkeit herrschte darüber, dass 2014 ein neues Informationsheft herausgegeben werden sollte.

Stadtteilbüro in Planung

Verschoben auf eine spätere Sitzung wurde ebenso das Thema Stadtteilbüro Osternburg. „Hier gilt es jetzt, den Bedarf und die Größe eines Stadtteilbüros zu ermitteln“, so Heidi Tauchert.

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