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NWZonline.de Nachrichten Politik

Friedensgeste am Sarg von Israels Altpräsident

01.10.2016

Jerusalem Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen haben Gäste aus aller Welt in Jerusalem Abschied von Schimon Peres genommen. Bei der emotionalen Trauerfeier am Freitag rief US-Präsident Barack Obama zur Fortsetzung der Friedensbemühungen des israelischen Altpräsidenten auf. Peres habe verstanden, „dass es Israels bester Schutz wäre, wenn die Palästinenser einen eigenen Staat hätten“, sagte Obama auf dem Nationalfriedhof Herzl-Berg, während im Publikum Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas saßen.

Netanjahu und Abbas, die sich seit Jahren nicht auf ein Treffen einigen konnten, hatten zuvor kurz gesprochen und sich die Hand gegeben. Mehr als 90 Delegationen aus 70 Ländern waren angereist. Deutschland wurde unter anderem von Bundespräsident Joachim Gauck vertreten. Neben weiteren Spitzenpolitikern kamen auch der britische Prinz Charles und der spanische König Felipe VI.

Peres war am Mittwoch im Alter von 93 Jahren gestorben, zwei Wochen nach einem schweren Schlaganfall. Er galt als Architekt der Friedensverträge zwischen den Israelis und den Palästinensern und wurde dafür 1994 mit dem israelischen Regierungschef Izchak Rabin und PLO-Chef Jassir Arafat mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Peres habe die Erfüllung seines Traums vom Frieden nicht mehr miterleben dürfen, sagte Obama. Nach Peres’ Tod liege „die Verantwortung in den Händen der nächsten Generation Israels“. Gleichzeitig kritisierte er, dass zu viele junge Araber von klein auf zum Hass auf Israel erzogen würden.

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