FRIEDRICHSFEHN - Der Streit um den neuen Funkmast in Kleefeld scheint beigelegt. Nachdem der Mobilfunkanbieter o2 vor einiger Zeit verkündet hatte, einen neuen Sendemast an der Jeddeloher Straße in Kleefeld errichten zu wollen, hatten sich die Bürger besorgt über eventuelle Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Strahlen geäußert.

Jetzt setzten sich die Betroffenen, die Gemeinde Edewecht, Anwohner der Jeddeloher Straße, Vertreter des Gemeinderats, der Ortsbürgerverein Friedrichsfehn, der Landvolkverein Kleefeld sowie ein Vertreter des Niedersächsischen Landesamtes für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz, der auch für Strahlenschutzbelange zuständig ist, und Vertreter des Mobilfunkanbieters an einen Tisch, um die Angelegenheit zu besprechen. Dabei seien auch die Messergebnisse des Strahlenschutzes erörtert worden, die belegten, dass die vorgeschriebenen Grenzwerte unterschritten würden, so Bauamtsleiter Manfred Jacobs. Bei dem Mast handle es sich um privilegierte Bauvorhaben im Außenbereich, die grundsätzlich genehmigungsfähig seien. Eine Eingabe der Nachbarn werde zur Zeit aber noch beim Landkreis Ammerland als zuständiger Baugenehmigungsbehörde geprüft.

Erhard Henning-Weltzien, Vorsitzender des Friedrichsfehner Ortsvereins, äußerte sich zuversichtlich, dass sich die Wogen in Kleefeld durch das Gespräch geglättet hätten. „Die Angst vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist ausgeräumt“, sagte er.