Sande - Grundlegende Veränderungen gibt es für die Freiwillige Feuerwehr Sande in diesem und im kommenden Jahr. Beim neuen Feuerwehrgerätehaus stehen die Planungen gegenwärtig im Vordergrund. 2015 soll der Bau bezogen werden.

Außerdem soll es bald einen neuen Gemeindebrandmeister geben. Sollte der Sander Rat zustimmen, wird Peter Hoffbauer, derzeit Ortsbrandmeister in Sande und stellvertretender Gemeindebrandmeister, das Amt zum 1. Mai übernehmen. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung, die jetzt im Gemeindehaus Neustadtgödens stattfand, bekannt.

Die Amtszeit des amtierenden Gemeindebrandmeisters Wilfried Weers läuft zum 30. April aus. Eine erneute Wahl durch die Mitglieder der beiden Ortswehren Gödens und Sande wäre möglich gewesen. Dann hätte Weers das Amt weiter bekleiden können, bis er in gut zwei Jahren in den Feuerwehrruhestand verabschiedet wird. Doch bei der Wahl entschieden sich die „Blauröcke“ anders. Sie stimmten für eine jüngere Besetzung: Peter Hoffbauer würde das Amt des Ortsbrandmeisters zugunsten der neuen Aufgabe abgeben.

Frank Maaß, Ortsbrandmeister aus Gödens, soll sein Stellvertreter werden. In Sande soll Frank Langer das Amt als Ortsbrandmeister übernehmen, er war bisher Stellvertreter. Heiko Rüter wurde als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister nominiert.

Zuvor hatte Wilfried Weers über ein Jahr mit vielen Einsätzen berichtete. Hervorzuheben seien vor allem die Einsätze beim Hochwasser an der Elbe und beim Ölunfall bei den Kavernen in Etzel gewesen. Die Einsatzstärke sei gut, auch in Gödens waren etliche neue Feuerwehrleute aufgenommen worden.

Sande sei die erste Kommune in Friesland, in der beide Ortswehren über eine Wärmebildkamera verfügten, erklärte Weers. Er kritisierte, dass bei den beiden Sturmtiefs im Herbst die zentrale Leitstelle nicht in der Lage gewesen sei, die Anrufe aufzunehmen, es hätte eine Notleitstelle eingerichtet und eine vorsorgliche Bereitschaft in den Feuerwehrhäusern vorgehalten werden müssen.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Olaf Fianke berichtete von veränderten Bedingungen in der Aus- und Weiterbildung, hier habe man mehr Flexibilität geschaffen. Zuvor waren solche Maßnahmen einzig auf die Wochenenden festgelegt, was oft zu terminlichen Problemen führte.