GANDERKESEE/HUDE - Die Bundeswehr ist auf Nachwuchssuche. Andererseits gibt es eine ganze Reihe junger Leute, die sich nach einer qualifizierten Berufsausbildung umsehen und dabei auch an die Bundeswehr denken. „Wir bieten 50 bis 60 Ausbildungsmöglichkeiten an“, sagt Stabsfeldwebel Bernd Horstmann. Es geht dabei um Berufsfelder, die mit Elektronik und Mechatronik zu tun haben, aber auch traditionelles Handwerk. In Frage kommen die Angebote für Deutsche zwischen 17 und 25 Jahren, die nicht vorbestraft sind, keine Drogendelikte begangen haben und sich mindestens für acht Jahre verpflichten. Wer eines der rund 20 Studienangebote wahrnehmen möchte, muss sich für mindestens 13 Jahre verpflichten.

„Viele jüngere Menschen nutzen die Möglichkeiten, weil sie auch in der Ausbildung vollen Sold erhalten“, sagt Horstmann. Er ist künftig als Wehrdienstberater jeden ersten Montag im Monat im Ganderkeseer Rathaus anzutreffen. Sprechzeit ist jeweils von 12 bis 16 Uhr, erstmals diesen Montag.

Die Beratung in Hude findet künftig nicht mehr statt (die NWZ berichtete). Die Sprechstunde dort war vor allem von Ganderkeseern genutzt worden.