GANDERKESEE - Am kommenden Dienstag, 22. November, werden sie beantwortet, die Fragen zu den konkreten Maßnahmen und Kosten des kommunalen Klimaschutzkonzepts – keinen Tag früher. Das machte Erster Gemeinderat Rainer Lange am Dienstagabend bei der ersten Sitzung des neuen Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz der Gemeinde unmissverständlich klar. In einer Woche wird es eine Bürgerinformation geben, die über jene Punkte aufklärt.

Dieses Mal ging es darum, die neuen Ratsmitglieder in puncto Klimaschutzkonzept „in den Film“ zu bringen, wie es Andreas Lieberum, Geschäftsführer der Bremer Agentur für Ökologie und Kommunikation Ecolo, ausdrückte. Die Gemeinde hatte Ecolo mit der Erstellung des Konzepts beauftragt, nachdem im September 2009 der entsprechende Ratsbeschluss gefallen und im Oktober 2010 die Fördermittel des Bundesumweltministeriums bewilligt worden waren.

Bis zum Jahresende muss das Konzept stehen, dann läuft der einjährige Förderzeitraum aus. Und noch eine Frist drängt die Politik zur Eile: Um die entsprechende Förderung zu bekommen, müsse bis Ende März 2012 ein Beschluss gefasst werden, ob die Gemeinde ab August einen Klimaschutzmanager einsetzen möchte, erklärte Lange. Im Haushaltsplanentwurf für seien die erforderlichen Mittel bereits enthalten.

Das Klimaschutzkonzept sieht 43 Maßnahmenpakete vor, die dazu beitragen, dass der Pro-Kopf-Verbrauch an CO in der Gemeinde von 6,7 Tonnen (2009) auf rund eine Tonne im Jahr 2050 reduziert wird, wie von der Bundesregierung gefordert. Bereits 2020 könne der Verbrauch mit entsprechenden Maßnahmen auf 4,5 Tonnen abgesenkt werden, erklärte Lieberum.