Ganderkesee/Oldenburg - Sie haben über Gesundheitsvorsorge, Waffenhandel, den Schutz der Zivilgesellschaft in Krisengebieten und weitere Themen debattiert. Auf Englisch – und in der Rolle von Diplomaten. Und die Staaten, die Swantje von Knorre, Sophie Kleefeldt, Maximilian Bunting, Tessa Frobenius, Isa Mester, Saskia Bürmann, Yara Ballnus, Amely Beckert, Tom Diers, Bayan Mattini und Brendan Clary zu vertreten hatten, waren nicht gerade diejenigen, die eine Identifikation einfach machen.

Trotzdem würden die Schüler des Gymnasiums Ganderkesee sofort wieder an der Olmun (Oldenburg Model United Nations), dem Planspiel der Vereinten Nationen, teilnehmen. Mehr als 1000 Schüler waren in diesem Jahr dabei.

Die Ganderkeseer hatten rund zwei Monate Zeit, um sich auf die vier Tage als Delegierte der ihnen zugeteilten Staaten vorzubereiten: Afghanistan, Guatemala und Burkina Faso. Am Gymnasium Ganderkesee, das seit 2011 jährlich beim UN-Planspiel dabei ist, geschieht das in einer Arbeitsgemeinschaft. Diese wird von Claudia Quensel und Hannes Strelow betreut. Beide hoffen, dass die Erfahrung bei ihren Schülern nachhaltiges Interesse geweckt hat und viele von ihnen auch im kommenden Jahr wieder in die Diplomaten-Rolle schlüpfen werden.

Elftklässler Brendan Clary war bereits zum zweiten Mal als Delegierter in Oldenburg. „Es macht mehr Spaß und man kann aktiver dabei sein“, sagt er über die wiederholte Teilnahme an der Olmun.

Wie bei realen Versammlungen der Vereinten Nationen gilt es auch bei den „Muns“ viele Regularien zu befolgen. Das ist den Ganderkeseer Gymnasiasten nach Aussage ihrer Lehrer bestens gelungen.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee