GANDERKESEE - Aufgebracht über die Entwicklung der Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg, fordert die Unabhängige Wählergemeinschaft Ganderkesee (UWG) von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas die Vereinbarung eines Gesprächstermins mit dem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee oder dessen Staatssekretär.

Auslöser war ein Zeitungsbericht, in dem der Delmenhorster Stadtrat Gerd Linderkamp die Hoffnung äußerte, dass die Lärmschutzwände auf Delmenhorster Gebiet ab 2012 gebaut würden. Nach einem Gespräch mit Bahnvertretern könnten die Planungen 2011 abgeschlossen sein, da Delmenhorst auf der Prioritätenliste des laufenden Lärmschutzprogrammes des Bundes weit oben stünde.

Dies ist laut UWG ein Widerspruch zu den Vereinbarungen zwischen Delmhorst, Ganderkesee und Hude. Die Wählergemeinschaft befürchtet von Delmenhorst einen Alleingang, wie ihn Oldenburg im vergangenen Jahr gegangen sei.