GANDERKESEE - „Alles einstimmig.“ – Ganderkesees CDU-Vorsitzender Hans-H. Hubmann strahlte Zufriedenheit aus angesichts der Wahlergebnisse bei „seinem“ Gemeindeverband am Montagabend. Einhellig hatten die Teilnehmer der Mitgliederversammlung im Akzent-Hotel Zur Jägerklause ihren Vorsitzenden Hubmann für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt, einhellig fiel auch das Votum für die vier gleichberechtigten Stellvertreter, die Ortsunion-Vorsitzenden Dietmar Mietrach, Cindy Klüner, Hillard Bley und Günter Westermann, aus.
Neue Geschäftsführerin wurde Insa Kühne, die sich in einer Wahl klar gegen Carsten Jesußek durchsetzen konnte. Vorgängerin Christine Ullrich hatte aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidiert. Die Kasse bleibt in den Händen von Heiderose Runge.
Unbesetzt blieb das Schriftführer-Amt, von dem sich Ursula Sachse nach 14 Jahren zurückgezogen hatte. „Schreiben kann jeder“, ermunterte die Schierbrokerin – doch ohne Erfolg. Jetzt werde man die Aufgaben „reihum gehen lassen“, kündigte Hubmann an.
Der Gemeindeverbandsvorsitzende hatte zuvor an den Landtagswahlkampf ’08 erinnert. Ausdrücklich lobte er den direkt gewählten MdL Ansgar Focke, der „im Doppelpack“ mit Karl-Heinz Bley sehr erfolgreich für die Region wirke.
Flagge zeigen will der Gemeindeverband auch bei den Wahlen des Jahres 2009 (Europa- und Bundestagswahl). Die CDU-Bundestagskandidatin Astrid Grotelüschen, so sagte Hubmann der NWZ , werde Ehrengast und Festrednerin beim CDU-Neujahrsempfang am Sonntag, 25. Januar, sein.
Hubmann ging unter anderem auf das Bestreben zur Einrichtung von Gesamtschulen ein. Der Gemeindeverband stehe hinter der Befragung der Eltern, wolle aber keine Erwartungen wecken, die nicht erfüllbar seien.
Fraktionsvorsitzender Dietmar Mietrach berichtete unter anderem über Schwerpunkte der CDU-Fraktion bei den bevorstehenden Haushaltsberatungen (die Fraktion plant eine Klausurtagung hierzu am 9./10. Januar in Schillig). Dabei lenkte er den Blick auf die Bäder, die stufenweise nach einem Gesamtkonzept zu verbessern seien. Bei einer Zusammenlegung der Bauhöfe tendiere er persönlich für die Form eines Zweckverbandes, zunächst möglichst mit Hude.
