Garrel - Offiziell vereidigt worden ist auf der letzten Ratssitzung in diesem Jahr Thomas Höffmann – im Beisein seiner Familie – als neuer Bürgermeister der Gemeinde Garrel. Die Vereidigung nahm Rainer Hilgefort als stellvertretender Bürgermeister vor.

Als er vor 26 Jahren seinen beruflichen Werdegang gestartet habe, habe er sich nicht denken können, einmal hauptamtlicher und gewählter Bürgermeister zu werden. Nunmehr sei ein „beruflicher Traum“ wahr geworden.

Als „kurz und intensiv“ bezeichnete Höffmann den Bürgermeisterwahlkampf, der aber von Fairness geprägt gewesen sei. Dafür bedankte sich Höffmann bei allen Kandidaten, Parteien und der Bevölkerung. In seinen Dank schloss er seine Familie ein, die hinter ihm gestanden habe. Das gute Wahlergebnis – Höffmann erzielt 63,3 Prozentpunkte – bezeichnete er als „Vertrauensvorschuss“ der Wählerinnen und Wähler auf die Arbeit.

Die vor ihm stehenden Herausforderungen wolle er gemeinsam mit Rat und Verwaltung angehen, sagte Höffmann und bot allen Fraktionen eine „konstruktive Zusammenarbeit“ an. Er werde keiner Seite „erforderliche Informationen vorenthalten und die Zusammenarbeit verweigern“, betonte Höffmann weiter.

Es gehe darum, die Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten, er wolle diese „wieder zu einem Vorbild für eine kommunale Entwicklung machen“. Erste Gespräche mit den Fraktionen stimmten ihn zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit im Rat „konstruktiv und sachorientiert“ verlaufen werde.

Der Bürgermeister müsse die Verwaltung „im Inneren zusammenhalten und die Gemeinde nach außen präsentieren“. Er wolle Ansprechpartner für die Belange der Bürger, Vereine, Verbände, Schulen, Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie Institutionen der Gemeinde sein. Eine gute Zusammenarbeit möchte er auch mit den angrenzenden Kommunen, dem Landkreis sowie dem Land Niedersachsen pflegen.

Die Entwicklung der Gemeinde stehe im Vordergrund. Er wolle die Gemeinde „nicht nur verwalten, sondern zukunftsorientiert im Sinne der Bürger gestalten“.

Hilgefort überreichte einen Blumenstrauß. CDU-Fraktionschef Stefan Meyer schenkte „Überlebenspillen“. Arnold Hannöver (BfG) nutzte die Gelegenheit um festzustellen, dass die Entwicklung der Gemeinde während des Wahlkampfs teilweise deutlich zu negativ dargestellt worden sei.