„Tatsächlich sind es doch relativ wenige Branchen, welche von der ganzen Malade betroffen sind. In erster Linie sind dies die Gastronomie- und Hotelbetriebe, welche unter den Umsatz-Rückgängen zu leiden haben; diese sind nicht zu ersetzen.
Bei allen anderen findet lediglich eine Verlagerung statt. Schließlich ist es ziemlich egal, ob ich mir Halsketten und Hosen im März oder im April/Mai kaufe. Wichtig ist doch nur, dass die Politik ihre vollmundigen Versprechen für Liquiditätssicherung bei den kleinsten und kleinen Betroffenen einhält.
Ich befürchte, dass an der Nichteinhaltung dieser Versprechen viele kleine Betriebe und selbstständig Tätige kaputt gehen werden. Da das ja alles auf Corona zurückzuführen ist, muss auch niemand ein schlechtes Gewissen haben. Für meine Familie, meine Freunde und den Rest der Welt wünsche ich mir, dass wir von diesen Viren verschont bleiben. Deshalb werde ich mich an die Regeln halten.“
„Ich habe selten einen derartigen Unsinn eines Arztes vernommen: Der Hundehalter darf mit seinem Hund spazieren gehen, wenn er soziale Kontakte vermeidet. Der Sportler soll keinen Sport treiben, weil er einer großen Gefahr, dabei mit einer anderen Person Kontakt aufzunehmen, ausgesetzt ist. Merkwürdig: Ich fahre viel Fahrrad und treffe dabei sehr sehr selten eine andere Person. Ich sehe viele Jogger; sie sind fast immer einsam und allein. Ich sehe aber sehr viele Hundebesitzer, die in Trauben zusammenstehen und sich unterhalten.
Übrigens: In Gebäuden ist die Ansteckungsgefahr sehr groß, draußen viel geringer (letzteres gibt der Arzt zu). Die allergrößte Gefahr besteht in Kneipen, Bars und Bierzelten, wo Menschen dicht gedrängt in biergeschwängerter, feuchter Luft brüllen und dabei ihre Tröpfchen auf ihre Nachbarn herabregnen lassen.“
