• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

Geringe Wahlbeteiligung in Brandenburg

15.09.2014

Potsdam Das Interesse an der Landtagswahl in Brandenburg war ausgesprochen gering. Schon vor Schließung der Wahllokale zeichnete sich am Sonntag eine geringere Wahlbeteiligung ab als bei der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren. Damals lag die Wahlbeteiligung bei 67 Prozent.

Aufgerufen waren 2,1 Millionen Wahlberechtigte, darunter erstmals 38 300 Jugendliche ab 16 Jahren. Zeitgleich wurden in acht Gemeinden Bürgermeister und in Cottbus der Oberbürgermeister gewählt.

Bis 14 Uhr hätten nur 22,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte Landeswahlleiter Bruno Küpper in Potsdam mit. Das sind 13,9 Prozentpunkte weniger als bei der Landtagswahl 2009. Damals hatten bis zu diesem Zeitpunkt bereits 36,3 Prozent ihre Stimme abgegeben. 2004 gab es mit rund 30 Prozent die bislang schlechteste Beteiligung zu diesem Zeitpunkt.

Umfragen zufolge galt die seit 1990 regierende SPD als Favorit. Ob SPD und Linkspartei ihre Koalition fortsetzen können, war ungewiss. Nach Umfragen sollten die Linken etwa 20 Prozent erreichen, 2009 waren es 27,2 Prozent gewesen.

Der CDU wurden Werte bis 25 Prozent vorhergesagt - 19,8 Prozent waren es vor fünf Jahren. Erstmals könnte die Alternative für Deutschland (AfD) in den Brandenburger Landtag einziehen. Umfragen sahen sie bei 9 bis 10 Prozent. Die Grünen mussten mit gut 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag zittern. Die FDP sagten die Umfragen ein Scheitern an der 5-Prozent-Hürde voraus.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) wählte am Morgen in einer Forster Grundschule. „Ich hoffe, dass die SPD wieder stärkste Kraft im Landtag wird“, sagte er und zeigte sich optimistisch, seine Arbeit als Regierungschef fortsetzen zu können. Welchen Koalitionspartner er bevorzugen würde, ließ Woidke aber offen.

CDU-Spitzenkandidat Michael Schierack schloss erneut ein Zusammengehen mit der rechtspopulistischen AfD aus. „Es wird nach der Landtagswahl keine Koalition mit der AfD geben“, sagte der CDU-Landeschef bei seiner Stimmabgabe im Cottbuser Ortsteil Dissen.

Der Spitzenkandidat der Linken, Finanzminister Christian Görke, äußerte sich bei der Abgabe seines Wahlzettels im havelländischen Rathenow nicht. FDP-Spitzenkandidat Andreas Büttner stimmte im uckermärkischen Templin ab. Sollten die Liberalen den Wiedereinzug in den Landtag verpassen, gehe er in die Kommunalpolitik, sagte Büttner. Grünen-Fraktionschef Axel Vogel wählte in Eberswalde.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.