Hatterwüsting - Ein Begriff der in der aktuellen Diskussion um Windkraftanlagen immer wieder auftaucht, wenn es um mögliche schädliche Folgen für die Gesundheit geht, ist der Infraschall. Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von etwa 16 bis 20 Hz liegt. Können Schallwellen, die der Mensch mit seinen Ohren nicht bewusst wahrnehmen kann, negative Folgen auslösen?

Darum dreht sich der Diskussionsabend, zu dem der Hatter FDP-Ortsverband am Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr in das Hotel Meiners in Hatterwüsting einlädt. Als Vertreter aus Wissenschaft und Politik eingeladen sind der Mediziner und Biophysiker Dr. Thomas Carl Stiller, der umwelt-und energiepolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Gero Hocker, der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Christian Dürr sowie Matthias Elsner, Vorsitzender des Dachverbandes der niedersächsischen Bürgerinitiativen zur Windenergie namens „Vernunftkraft“.

Der Biophysiker Stiller hat bereits öffentlich die Meinung vertreten, dass zwischen zehn und 30 Prozent der Bevölkerung unter den Folgen von Infraschall leiden können, der von Windkraftanlagen und anderen Quellen wie beispielsweise Blockheizkraftwerken ausgeht. Das könne sich äußern in Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Migräne, Sehstören und Tinnitus.