Nordenham - Der Ortsverband Nordenham des Deutschen Kinderschutzbundes fordert zum heutigen Weltkindertag die Verwirklichung von gesundheitlicher Chancengerechtigkeit. Die Gesundheit von Kindern hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Entwicklung. „Je früher Eltern und Kinder diesbezüglich wertschätzend unterstützt und gestärkt werden, desto besser. So lassen sich beispielsweise auch sozial schwierigere Startbedingungen durch Prävention und Gesundheitsförderung gut ausgleichen – insbesondere wenn diese früh ansetzen und nachhaltig sind“, sagt die Vorsitzende Dr. Erika Mayer.
Der Kinderschutzbund fordert deshalb in seiner Resolution einen Rechtsanspruch auf Frühe Hilfen, um die gesunde Entwicklung der Kinder von Geburt an zu fördern. Es müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die gesundheitlichen Risiken abbauen, die Entwicklung der Kinder unterstützen und die Chancengerechtigkeit unabhängig der sozialen Herkunft ermöglichen.
Schon im Kindes- und Jugendalter seien viele Erkrankungen und Gesundheitsbeschwerden auf eine ungesunde Ernährung in Verbindung mit einem Mangel an körperlicher Bewegung zurückzuführen. Im Artikel 24 der UN-Kinderrechtskonvention wird das Kinderrecht auf gute Gesundheitsvorsorge und das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit für alle Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft festgeschrieben.
Die Geschäftsführerin Christine Sassen-Schreiber betont, dass es in Nordenham eine Vielzahl von Institutionen gibt, die sich im Netzwerk Frühe Chancen des Präventionsrates zusammengeschlossen haben und die Angebote für Kinder untereinander abstimmen und vernetzen. „Unser gemeinsames Ziel sind gesunde Kinder, die eine Chance haben, sich gut zu entwickeln. Die Beteiligung von Kindern und Eltern ist dabei für uns selbstverständlich.“
