Die Bundeswehrreform hat Verlierer und Gewinner unter den Standort-Kommunen. Oldenburg gehört zu Letzteren.
Die Ansiedlung der 1. Panzerdivision kann kaum hoch genug eingeschätzt werden. Welche Bedeutung Stäbe für einen Standort haben, lässt sich an den Reaktionen in den Städten ablesen, die einen verlieren – zum Beispiel in Hannover und im baden-württembergischen Sigmaringen. Bereits die Verlagerung aller Zuständigkeiten für die Bundeswehr-Verpflegung im In- und Ausland auf das Verpflegungsamt am Gasweg stärkt Oldenburg.
Der Gewinn liegt zum einen in den Soldaten und Zivilisten, die in die Region ziehen. Zum anderen sind Bundeswehr-Einrichtungen Auftraggeber. Für die Bauwirtschaft interessant ist der Umbau der Kaserne in Bümmerstede für einen zweistelligen Millionenbetrag.
Diese Investition hat zudem einen Nebeneffekt: Sie sichert die Standort-Entscheidungen – die ja nicht unumstritten sind – ab.
