Schortens/Sande - In Schortens und Sande ist das Thema Gleichstellung neu organisiert worden oder wird – wie in Sande – in Kürze neu besetzt. Die Gleichstellungsarbeit soll dazu beitragen, die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht nicht diskriminierend wirkt und dass bestehende Ungerechtigkeiten ausgeglichen werden.
Seit dem Weggang von Julia Ingensiep ist die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten in Schortens besetzt mit Tanja Stamer. Sie ist Vollzeit im Empfangsbereich Bürgerservice eingesetzt und damit während der Öffnungszeiten des Rathauses zu erreichen. Verlässliche Sprechzeiten zu Gleichstellungsfragen bietet die Stadt Schortens nicht an, da die flexible Terminvereinbarung sich bewährt hat, heißt es auf Nachfrage der NWZ . Die Stadt rät jedoch zu Terminvereinbarungen, damit Tanja Stamer sich dann mit den Klienten zurückziehen kann. Die vorherige Stelleninhaberin Julia Ingensiep war zuerst in Elternzeit, ist inzwischen aber bei der Stadt ausgeschieden, da sie ihren Wohnsitz verlagert und sich beruflich neu orientiert hat.
Die Aufwendungen für Maßnahmen der Gleichstellungsbeauftragten liegen in Schortens bei etwa 3000 Euro pro Jahr.
In Sande ist seit dem Weggang von Manuela Mohr die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten seit zwei Monaten vakant. Eine Nachfolgerin ist gefunden und soll in der Ratssitzung am 7. März als berufen werden. In Sande ist das Thema Gleichstellung im Gegensatz zu Schortens ehrenamtlich organisiert, die Stelleninhaberin organisiert feste wöchentliche Sprechzeiten oder auch variabel nach Terminvereinbarung. Dafür zahlt die Gemeinde Sande eine monatliche Aufwandsentschädigung von 200 Euro.
Das Bündnis für Familie ist von der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten künftig losgelöst: Die eigentliche Arbeit erfolgt durch die Mitglieder der Arbeitsgruppen, die Gemeinde unterstützt die Projekte koordinierend.
