GROß IPPENER - Nicht nur an die schießsportlichen Erfolge, sondern auch an die vielen Veranstaltungen des vergangenen Jahres erinnerte der Vorsitzende des Schützenvereins Ippener, Arnold Wiechmann, die mehr als 50 anwesenden Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus Wülfers. Ob Theater oder die zahlreichen Schießveranstaltungen – alle Veranstaltungen waren gut besucht.

Besonders erwähnte Wiechmann die Teilnahme des Vereins mit 78 Schützen am Jubiläumsschützenfest in Harpstedt. Auch für dieses Jahr ist ein großer Veranstaltungskalender ausgearbeitet worden. Los geht es am 5. Februar mit Kartenspielen, am 19. Februar ist das Anschießen geplant. Der traditionelle Theaternachmittag mit Schützenball am Abend findet am Sonnabend, 13. März, statt. Das Schützenfest ist für 28. und 29. Mai geplant. Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende auch über die Zahl der Mitglieder. Mit nur wenigen Austritten und einigen Neuzugängen hat der Schützenverein nun insgesamt 299 Mitglieder aufzuweisen.

Eine längere Diskussion verursachte der Antrag, dass künftig die beiden Adjutanten zum Herbst- und Frühjahrsschießen ein 30-Liter-Fass Bier ausgeben sollen. Nach langem Hin und Her stimmten die Mitglieder dem Antrag zu.

Neu gewählt wurde ein Fahnenträger. Heiner Kieselhorst hatte das Amt 20 Jahre lang inne. Nun trat er zurück. Das Gleiche galt für seinen Stellvertreter Heinrich Niemeyer, so dass auch hier neu gewählt werden musste. Als erster Fahnenträger tritt nun Bernd Holzhausen die Nachfolge an, sein Stellvertreter heißt Bernd Ehlers.

„Grund genug, den beiden bisherigen Fahnenträger auch mal zu danken“, so Vorsitzender Wiechmann. Auch Heinrich Niemeyer, der zehn Jahre vor Heiner Kieselhorst erster Fahnenträger und später 21 Jahre lang sein Stellvertreter war, habe wertvolle Dienste für den Verein geleistet. Beide hätten schon viele Könige abgeholt und die Vereinsfahne stets gut behütet. Sie wurden mit einem Zinnteller geehrt.

Geehrt wurde auch Korporalschaftsführerin Ippener-Nord, Silke Bruns, die sieben Jahre lang das Amt mit großer Gewissenhaftigkeit ausfüllte, so Wiechmann. Sie trat ihr Amt an Beate Kischkat ab.

Eine weitere Änderung ergibt sich in der Theaterleitung, die viele Jahre lang bei Martina Bruns lag. Sie gab ihren Posten an Friedhelm Nolte ab. Bernd Holzhausen wurde zudem als Leutnant und Bernd Ehlers als Oberschütze befördert.