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NWZonline.de Nachrichten Politik

Großbritannien – der Weg zum EU-Referendum

24.06.2016

London Die britischen Wähler stimmen am Donnerstag darüber ab, oh ihr Land in der EU bleibt. Eine Chronik der jüngsten Ereignisse vor der Volksabstimmung:

22. Januar 2013: Premierminister David Cameron verspricht, nach einem Wahlsieg seiner konservativen Partei die Beziehungen Großbritanniens zur EU neu zu verhandeln. Anschließend solle das Volk darüber abstimmen, ob das Königreich zu den neuen Bedingungen in der EU bleiben oder die Union verlassen soll.

27. Mai 2015: Nach dem Wahlsieg der Konservativen kündigt die Regierung ein Gesetz zur Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft an.

17. und 18. Dezember 2015: Cameron präsentiert den EU-Partnern vier Forderungen: Großbritannien will Sozialleistungen für Zuwanderer beschränken, die EU-Bürokratie abbauen und sich nicht einer Integration zu einer immer engeren Union anschließen. Außerdem sollen EU-Mitglieder, die sich nicht der gemeinsamen Währung Euro anschließen, davon keine Nachteile haben.

3. Februar 2016: Cameron stellt seinen Verhandlungsplan im britischen Unterhaus vor.

18. und 19. Februar: Nach stundenlangem Tauziehen einigen sich Großbritannien und seine 27 EU-Partner auf ein Reformpaket. Cameron kann zwar nicht alle seine Forderungen durchsetzen, verspricht jedoch, mit „Herz und Seele“ dafür zu kämpfen, dass Großbritannien in der EU bleibt.

20. Februar: Cameron setzt die Volksabstimmung für den 23. Juni an.

16. Juni: Die EU-Befürworterin und Parlamentsabgeordnete der oppositionellen Labour-Partei, Jo Cox, wird bei einem Attentat ermordet. Der Tatverdächtige sagt später: „Tot den Verrätern, Freiheit für Großbritannien.“ Der Wahlkampf wird für mehrere Tage ausgesetzt.

23. Juni: Die Briten stimmen über die Frage ab: „Sollte das Vereinigte Königreich Mitglied der Europäischen Union bleiben oder die Europäische Union verlassen?“

24. Juni: Das Abstimmungsergebnis soll offiziell bekanntgegeben werden, voraussichtlich am Morgen.

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EU | Volksabstimmung

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