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Bereisung „Hinterm Moor“ wird keine Schotterstraße

Christin Horrmann

GROßENKNETEN - Wie ist es um die Gemeindestraßen bestellt? Dieser Frage ging der Infrastrukturausschuss am Donnerstag bei einer Bereisung nach.

Johann Buchholz lud die Fraktionen auf seinen Kremser. Die Tour startete am „Markt 1“. An der „Husumer Straße“, dem „Hengstlager Weg“, „Hinterm Moor“, „Grüner Weg“ und „Strohriede“ hielt der Ausschuss an. An diesen Straßen verschafften sich die Mitglieder einen genauen Überblick über die Renovierungsbedürftigkeit.

Der Diplom-Ingenieur Gunnar Hirsch erklärte den Fraktionen, wo die Mängel liegen und wie sie beseitigt werden können. Der Ausschuss zeigte sich bei vier von fünf Straßen überzeugt von den geplanten Reparaturen. Für „Hinterm Moor“ hatte Hirsch ein größeres Bauvorhaben geplant. „Die Idee war, aus der Straße mit geringem Aufwand eine Schotterstraße zu machen“, so Bauamtsleiter Erhard Schröder. Allerdings gebe es an dieser Straße auch Anlieger. Nach Meinung der Ausschussmitglieder, hätten die Anlieger ein Anrecht auf eine befestigte Straße. Daher beschlossen sie, die Straße nur an besonders stark beschädigten Stellen zu sanieren. „Das eingeplante Geld (103 000 Euro, Anm. d. Red.) hätte für eine volle Sanierung nicht gereicht“, so Schröder.

Für die „Husumer Straße“ und „Grüner Weg“ soll es hingegen bei der geplanten großen Sanierung bleiben. Für den „Hengstlager Weg“ sowie „Strohriede“ ist ein „Flickprogramm“ geplant. Insgesamt 281 000 Euro würde die Sanierung der „Husumer Straße“, des „Hengstlager Wegs“, „Hinterm Moor“ sowie verschiedener Gemeindestraßen kosten.

Da nur noch 74 000 Euro aus dem aktuellen Haushalt bereitstehen, müssten 207 000 Euro mit dem Nachtragshaushalt zur Verfügung gestellt werden.

Nachtragshaushalt

Für die Sanierung des „Grüner Weg“ schätzt man die Kosten auf 126 000 Euro. Auch hier und für Reparaturen an einem weiteren ländlich Weg müssten 32 000 Euro im Nachtragshaushalt festgelegt werden.

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