GROßENKNETEN/BERLIN - Auf Einladung der FDP-Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst besuchten 42 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Großenkneten den Deutschen Bundestag in Berlin. Organisiert wurde die Fahrt vom stellvertretenden Bürgermeister Rolf Jessen aus Huntlosen.

Die Besichtigung des Plenarsaales stand als erstes auf dem Programm. Die Gruppe konnte auf der Besuchertribüne der Sitzung des Bundestages beiwohnen. Danach fand eine Diskussionsrunde mit den Bundestagsabgeordneten Angelika Brunkhorst, Ina Lenke und Michael Goldmann statt. Anschließend wurde die Kuppel des Reichstages besichtigt. Den Abschluss des Besuches im Reichstag bildete ein gemeinsamer Imbiss im Paul-Löbe-Haus.

Am zweiten Tag unternahm die Gruppe eine einstündige Schiffsfahrt auf der Spree und danach eine Stadtrundfahrt durch das weihnachtliche Berlin.

„Es ist erschreckend, wie hier die Menschenrechte vor der Wende mit Füßen getreten wurden“, so Reiseteilnehmer Herbert Hillen zu den Eindrücken beim Besuch des maligen Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen. Die Persönlichkeit der dort zu Unrecht Inhaftierten sei systematisch durch physische Gewalt und später durch psychologische Folter zerstört worden, erfuhren die Besucher, wobei ihnen ehemalige Gefangene erzählten, dass die Verantwortlichen noch immer nicht zur Rechenschaft gezogen worden seien.

Nach dem Besuch der Gedenkstätte herrschte für längere Zeit gedrückte Stimmung unter den Besuchern. Auf der Rückfahrt wurde noch ein kurzer Zwischenaufenthalt in Potsdam eingelegt.

Die Aktion an der Graf-von-Zeppelin-Schule wurde das dritte Mal von den Schülersprechern organisiert. Der Überschuss geht an die Kinder- und Jugendpsychiatrie Oldenburg.

Ahlhorn/kd Gleich fünf Weihnachtsmänner und 17 Engel waren am Donnerstagvormittag in der Ahlhorner Graf-von-Zeppelin-Schule anzutreffen. Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Jahrgänge verteilten in ihren Kostümen als „himmlische Boten“ süße Weihnachtsgrüße an die Mitschüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schule.

Die Aktion fand bereits das dritte Mal statt. Wer wollte, konnte sich in den vergangenen Tagen ein Grußkärtchen für einen Euro kaufen und dieses mit dem Namen des Beschenkten und einem persönlichen Gruß beschriften. Die Kärtchen und jeweils ein Schoko-Weihnachtsmann wurden dann am Donnerstag „zugestellt“.

Insgesamt waren es 2000 dieser süßen Grüße. Einige der Beschenkten erhielten auch gleich mehrere Schoko-Weihnachtsmänner mit einem persönlichen Gruß.

Der Überschuss aus der Aktion kommt in dieses Jahr der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Oldenburg zu Gute, wie die Schülersprecher Merle Deichsel und Ron Richter berichteten.