Oldenburg/Delmenhorst - Er könne sich noch gut daran erinnern, wie er vor fast genau fünf Jahren an gleicher Stelle saß. Nervös und unsicher angesichts der neuen Aufgaben und Kollegen. „Manchmal frage ich mich, wo ist die Zeit geblieben?“, erinnerte sich Dirk Uhmeier an seine Zeit als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/ Wesermarsch anlässlich der Amtseinführung seines Nachfolgers Markus Scharf. „Schon seit dem 1. August diesen Jahres arbeitet Dirk Uhmeier in einer Stabstelle beim Innenministerium in Hannover, um dort als Vertreter der Polizei einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu unterstützen. Ab Ende Januar wird er dann in Oldenburg arbeiten“, erläuterte der Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme, das Stühlerücken in Delmenhorst. Er dankte Uhmeier für seine geleistete Arbeit. „Ich wäre gerne noch hier geblieben, nach fünf Jahren ist ein Wechsel aber auch gut. Vielleicht führt mich mein Weg noch einmal zurück nach Delmenhorst“, so Uhmeier. Er gab seinem Nachfolger noch einige Tipps mit auf dem Weg: „Jörn Stilke (Leiter der Polizeiinspektion/PI, Anm. d. Red) ist einfach immer vor dir am Tatort oder Unfallort und immer besser informiert – nimm das einfach hin. Und du hast hier eine tolle Mannschaft, aber die sind alle älter – behandle sie pfleglich.“

„Für mich ist dies ein ganz besonderer Tag“, freute sich Scharf. Er dankte allen für die freundliche Aufnahme und freute sich auf die zukünftige Arbeit.

„Mit der Kriminalbekämpfung und der Prävention kommen wir dem menschlichen Bedürfnis nach Sicherheit nach. Wir sind mit unserer Arbeit ein Rädchen im Getriebe der Demokratie“, unterstrich der neue Leiter des Zentralen Kriminaldienstes die Relevanz der Aufgaben seiner Einheit. Er werde in seiner Amtszeit alles dafür tun, dass sich die Bürger sicher fühlten und es auch seien.

Markus Scharf ist ab sofort Leiter von 120 Mitarbeitern im Zentralen Kriminaldienst, umgangssprachlich auch als Kriminalpolizei bezeichnet, die von Burhave bis Wildeshausen arbeiten.

Mareike Fangmann
Mareike Fangmann Redaktion Münsterland