• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Politik

"H.R." McMaster wird nationaler Sicherheitsberater der USA

21.02.2017

Washington (dpa) - Mit der Ernennung eines neuen Nationalen Sicherheitsberaters hat US-Präsident Donald Trump für Zustimmung bei seinen Kritikern gesorgt. Trump hatte am Montag General Herbert Raymond "H.R." McMaster für den Posten benannt.

Beobachter werteten das als versöhnendes Signal an den Sicherheitsapparat, bei dem der Präsident wegen seiner Personalpolitik einen schweren Stand hat.

Der 54-jährige Drei-Sterne-General wird Nachfolger von Michael Flynn. Dieser war nach nur wenigen Wochen im Amt gestürzt, weil er Vizepräsident Mike Pence und andere zum Inhalt eines Telefonats mit dem russischen Botschafters angelogen hatte.

Im Gegensatz zu Flynn sieht McMaster den Kreml mit deutlicher Skepsis. Im vergangenen Jahr sagte er bei einer Konferenz, es sei Ziel Moskaus, den Zusammenbruch der politischen Ordnung in Europa herbeizuführen.

Trump sagte, McMaster habe enormes Talent und enorme Erfahrung. Der hochdekorierte Soldat wird als fähiger, überzeugender Anführer und erfahrender Kämpfer beschrieben.

Aus dem Washingtoner Establishment bekam Trump Lob für die Entscheidung. Senator John McCain - ein Kritiker der Präsidenten - sprach von einer "ausgezeichneten" Entscheidung. McMaster wisse, wie man Erfolg habe, erklärte er. Der Senator Tom Cotton äußerte sich ähnlich. Er hatte unter McMaster gedient.

Im Nationalen Sicherheitsrat gab es in den vergangenen Wochen nicht nur wegen der Affäre um Flynn Turbulenzen. Die "New York Times" berichtete, dass es zu Rivalitäten zwischen Trumps Vertrauten und alteingesessen Mitarbeitern kam.

McMaster ist Autor eines viel gelobten Standardwerkes über die politischen Fehler und Gründe im Zusammenhang mit der Niederlage der USA im Vietnamkrieg. In Berichten der vergangenen Jahre wurde er wegen hoher strategischer Fähigkeiten oft als möglicher Kandidat für den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters genannt. 2014 wurde McMaster vom "Time Magazine" als eine der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten benannt.

Andere Kandidaten hatten nach Flynns Rücktritt abgewunken und dies mit einer für diese Position ungewöhnlich großen Einflussnahme des Weißen Hauses begründet. Es war nicht unmittelbar klar, ob McMaster seine eigenen Leute an Bord des Gremiums wird bringen können. Die Position bedarf keiner Bestätigung des US-Senats. Ex-General Keith Kellogg, der das Amt interimistisch versieht, bleibe dem nationalen Sicherheitsrat als Stabschef erhalten, teilte das Weiße Haus mit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.