Hamburg - Nach dem umstrittenen Polizeieinsatz an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) im Fall Igor K. hat der Arzt des mutmaßlichen Clanmitglieds die Politik kritisiert. Die Entlassung des MHH-Vizepräsidenten Andreas Tecklenburg sei unangemessen, sagte der Leiter der MHH-Klinik für Unfallchirurgie, Prof. Christian Krettek, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. „Es ist im Wissenschaftsministerium bekannt, dass und zu welchen Konditionen in der MHH ausländische Patienten behandelt werden.“ Der Unfallchirurg erklärte, ein- bis zweimal im Monat Menschen mit Schussverletzungen auf dem OP-Tisch zu haben, Igor K. sei daher zunächst nicht als besonderer Patient erschienen. Igor K. aus Montenegro war zwei Wochen lang in Hannover behandelt worden.
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