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NWZonline.de Nachrichten Politik

Gewalt: Weitere Razzien bei G20-Fahndung

19.09.2018

Hamburg Rund 14 Monate nach den schweren Krawallen rund um den G20-Gipfel in Hamburg hat die Polizei in drei Bundesländern 15 Objekte mutmaßlicher Gewalttäter durchsucht. Einsätze gab es in Hamburg, in Elmshorn in Schleswig-Holstein und in Dortmund, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in der Hansestadt mitteilten. In Hamburg-Winterhude wurde ein 35-Jähriger verhaftet, dem 19 Stein- und Flaschenwürfe auf Polizisten sowie die Plünderung zweier Supermärkte zur Last gelegt werden. Er ist nach dpa-Informationen polizeibekannt, jedoch nicht wegen politischer Straftaten.

Die Razzien unter Federführung der Hamburger Sonderkommission „Schwarzer Block“ richteten sich demnach gegen insgesamt zwölf Beschuldigte im Alter zwischen 23 und 43 Jahren. Sie sollen während der aufgelösten „Welcome to hell“- Demonstration am 6. Juli und den Ausschreitungen im Schanzenviertel am 7. Juli 2017 Straftaten begangen haben – unter anderem schweren Landfriedensbruch, Widerstand gegen Polizeibeamte und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

Bei Durchsuchungen sei umfangreiches Beweismaterial gefunden worden, das ausgewertet werde. Den Verdächtigen sei die Polizei durch Auswertung von Videodaten sowie polizeiinterne und öffentliche Fahndungen auf die Spur gekommen.

Während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten im Juli 2017 war Hamburg von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Gipfelgegner griffen Polizisten an, setzten Autos in Brand und plünderten Geschäfte. Teilnehmer der Proteste warfen ihrerseits der Polizei in zahlreichen Fällen Fehlverhalten vor.

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