HAMBURG - Schwarz/Grün in Hamburg will die umstrittene Schulreform nachbessern und den Eltern das letzte Wort bei der Wahl der Schulform nach der sechsten Klasse geben. Einen Tag nach dem Scheitern der Gespräche über einen Kompromiss im Schulstreit legten CDU und Grüne – in Hamburg GAL genannt – am Donnerstag einen Änderungs-Entwurf für das Hamburger Schulgesetz vor.
Nach dem Scheitern der Kompromissgespräche am Mittwoch wird es wahrscheinlich im Sommer einen Volksentscheid darüber geben, ob die sechsjährige Primarschule wie von Schwarz/Grün beschlossen flächendeckend eingeführt wird oder ob das Prestigeprojekt des Senats mangels Unterstützung scheitert.
Für die Initiative „Wir wollen lernen“ kommt eine sechsjährige Primarschule als „Zwangsmodell“ nicht infrage.
