Rastede - Zwei Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Rastede auf der Tagesordnung. Vorsitzender Wilhelm Janßen und der stellvertretende Vorsitzende Lars Krause ehrten Eva-Maria Bensch für 25 Jahre und Hannelore Druivenga für 40 Jahre Parteimitgliedschaft und stellten insbesondere das gewerkschaftliche Engagement beziehungsweise das langjährige Wirken im Gemeinderat und im Ortsvereinsvorstand in den Vordergrund.
Eingangs hatte Janßen zunächst einen Jahresrückblick über die Aktivitäten des Ortsvereins und der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus gegeben. Er bedankte sich bei allen Akteuren im Vorstand, in der Fraktion und in den Arbeitsgemeinschaften für ihr ehrenamtliches Engagement.
„Wir alle können stolz darauf sein, was wir geleistet und politisch erreicht haben. Das Zusammenspiel, insbesondere auch zwischen Fraktion und Vorstand, war richtig gut. Dafür möchte ich allen sehr herzlich danken“, sagte Janßen.
Im Weiteren gab die in ihrem Amt bestätigte Juso-Vorsitzende Nadine Koopmann für die Jusos einen Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres und einen Ausblick auf die der kommenden Monate.
SPD-Fraktionsvorsitzender Rüdiger Kramer berichtete aus dem Gemeinderat und dem Kreistag. Die SPD-Fraktion habe sich gegen die Erhöhung der Bäderpreise ausgesprochen und die Erhöhung der Kindertagesstättengebühren vehement abgelehnt, rief Kramer noch einmal in Erinnerung.
„Es ist schon sehr bedauerlich, dass die Mehrheitsgruppe in diesem Punkt nicht kompromissbereit ist und die Familien ohne Not mit zum Teil erheblichen Mehrkosten belastet werden“, sagte Kramer. Die SPD-Fraktion plädiere nach wie vor für eine schrittweise Absenkung der Kita-Gebühren und setze sich darüber hinaus entschieden für mehr Bürgernähe ein.
Einstimmig verabschiedet wurde eine Resolution zur Verhinderung der Privatisierung der Trinkwasserversorgung. Der Ortsverein Rastede fordert darin, „auf europäischer Ebene im Ausschuss der Regionen und im Rat der Europäischen Union den Richtlinienentwurf der Kommission abzulehnen sowie die kommunale Selbstverwaltung und die Trinkwasserversorgung in ihren bestehenden Strukturen zu schützen“.
