Hannover - Beim Parteitag der niedersächsischen AfD in Hannover ist der Streit zwischen dem Lager von Landesparteichefin Dana Guth und ihrem Vorgänger Armin-Paulus Hampel erneut aufgeflammt. Anlass war ein vom Landesvorstand in Auftrag gegebener externer Prüfbericht, der Licht ins Dunkel möglicher finanzieller Unregelmäßigkeiten aus der Ära Hampel bringen sollte.

Hampels Lager versuchte am Wochenende, die Vorstellung des Prüfberichtes zu verhindern. Der Konflikt um das Finanzgebaren des früheren Landesvorstands unter Hampel tobt in der AfD schon seit Längerem. Bei der Vorstellung des Prüfberichts am Samstagnachmittag sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Siegfried Reichert, das Gutachten des externen Wirtschaftsprüfers habe die Befunde des AfD-Kassenprüfers untermauert. Hampel sprach erneut von „ungeheuerlichen Anschuldigungen“. Hampel und seine Anhänger beantragten daher, dass der Landesverband die Kosten für das Gutachten nicht übernimmt (circa 60 000 Euro).