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NWZonline.de Nachrichten Politik

Digitaloffensive im Sommer

22.02.2019

Hannover /Berlin Bereits von diesem Sommer an sollen nach der Einigung von Bund und Ländern beim Digitalpakt die Investitionen an Niedersachsens Schulen anlaufen. Der vom Bund erwartete Zuschuss von 470 Millionen Euro soll in die digitale Vernetzung der Schulen, das Einrichten von WLAN, das Beschaffen digitaler Tafeln und Arbeitsgeräte sowie Laptops investiert werden, sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag in Hannover.

Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag hatte sich am Mittwoch auf Formulierungen für eine Grundgesetzänderung für den Digitalpakt Schule geeinigt. Am Donnerstag stimmte der Bundestag mit einer Zweidrittelmehrheit für eine entsprechende Grundgesetzänderung. Die letzte Hürde soll Mitte März genommen werden, wenn der Bundesrat das nächste Mal tagt. Dann muss der Digitalpakt noch unterzeichnet werden. Danach können die Schulträger, also etwa Kommunen, bei den Ländern Förderanträge stellen, hieß es.

Die Schulen in ganz Deutschland sollen fünf Milliarden Euro für Investitionen in die digitale Ausstattung und unmittelbar damit verbundene Aufgaben erhalten. In Niedersachsen soll jede der rund 3000 Schulen unabhängig von ihrer Ausstattung einen Grundbetrag von 30 000 Euro erhalten. Das Land stockt den Bundeszuschuss um 50 Millionen Euro auf.

Kultusminister Tonne betonte, dass es nicht allein um die Digitalisierung von Schulen mit technischer Infrastruktur gehe. Das Land werde sich auch um die Fort- und Weiterbildung der Lehrer kümmern sowie eine Anpassung der Lehrpläne. Genau dies mahnte auch die Landtagsfraktion der Grünen an, die eine Verdoppelung des Digitalisierungszuschusses des Bundes mit Landesmitteln forderten.

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL/VDR) verlangte Fortbildungen für Pädagogen sowie eine ausreichende Ausstattung mit IT-Fachkräften. Dringend notwendig sei eine dauerhafte Stütze bei der Unterhaltung der Hard- und Software etwa durch Systemadministratoren an den Schulen direkt. Lehrkräfte könnten weder das Know-how noch die Zeit für Wartungs- und Reparaturarbeiten aufbringen.

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