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NWZonline.de Nachrichten Politik

Corona-Krise In Niedersachsen: Nächste Lockerungen ab 8. Juni

04.06.2020

Hannover Busfahrten, Theater unter freiem Himmel und eine größere Auslastung der Hotels: Das Land Niedersachsen lockert die Corona-Beschränkungen weiter – trotz des Corona-Ausbruchs in Göttingen mit mittlerweile 105 Infizierten. Die neue Verordnung soll am kommenden Montag, 8. Juni, in Kraft treten. Sie gilt dann bis 1. Juli.

Der Entwurf der neuen Verordnung wurde erstmals den Abgeordneten des Landtags und den kommunalen Spitzenverbänden vorab zur Verfügung gestellt. Sie haben bis Donnerstagfrüh Gelegenheit, Stellung zu nehmen, erklärte der Sprecher des Sozialministeriums, Oliver Grimm, am Mittwoch in Hannover. Die Rückmeldungen würden „sorgfältig geprüft, ausgewertet und berücksichtigt“. Änderungen am Entwurf seien nicht ausgeschlossen. Darum habe die Regierung darauf verzichtet, den Entwurf öffentlich vorzustellen. Offiziell soll die Verordnung dann am Freitag präsentiert werden.

Wie aus dem Entwurf, der der NWZ vorliegt, hervorgeht, könnten unter anderem Kulturverstaltungen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Besuchern unter Auflagen wieder erlaubt werden. Theater und Kinos müssten allerdings weiter geschlossen bleiben.

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Auch für den Tourismus sind weitere Lockerungen vorgesehen: Hotels könnten dann mit einer Auslastung von 80 Prozent planen – statt bisher 60 Prozent. Bei Ferienwohnungen entfiele die bisherige Belegungsfrist von einer Woche. Um die Gastronomie zu entlasten, gibt es laut Entwurf keine Dokumentationspflicht mehr. Kneipen könnten wieder Gäste empfangen. Auch touristische Busreisen wären wieder möglich. Aber beim Ein- und Ausstieg müsste ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, und zwischen dem Sitzplatz jeder Person ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

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Die bisherigen Beschränkungen für die Inseln fielen demnach weg. Der Tagestourismus wäre – aus Sicht des Landes – wieder erlaubt. Bisher durften nur Personen auf die Insel, die mindestens eine Woche eine Ferienwohnung oder einen Platz auf dem Campingplatz gebucht hatten. Die Kommunen konnten jedoch bisher schon weitergehende Aufenthaltserlaubnisse, auch für Hotels, aussprechen.

Demonstrationen im Freien wären ohne Ausnahmegenehmigungen möglich. Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen könnten statt mit 20 künftig mit bis zu 50 Teilnehmern stattfinden.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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