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NWZonline.de Nachrichten Politik

Schwitzen im Stau und am Strand

16.09.2019

Hannover /Cuxhaven Ein heißer Sommer ist vorbei, der aber in diesem Jahr nicht ganz so heftig wie 2018 ausfiel. Auf dem Weg in die Urlaubsorte kamen Autofahrer dennoch ins Schwitzen, denn der Ferienverkehr führte wieder zu aufreibenden Wartezeiten in langen Staus. Eine leichte Besserung in Niedersachsen gab es jedoch bei der Unfallbilanz an Badegewässern.

Staus

In Niedersachsen reichten die Blechlawinen bei 4070 Staus über eine Strecke von 11 369 Kilometern. Besonders betroffen war die A 7, auf die 4725 Staukilometer entfielen. Fast 100 Staus zogen Autoschlangen von zehn oder mehr Kilometern nach sich. Auf den rund 80 Kilometern Autobahn in Bremen entstanden 390 Kilometer Stop-and-Go. Die meisten davon entfielen mit 315 Kilometern auf die A 27. Wie in den anderen nördlichen Bundesländern wurden die längsten Staus zwischen dem 2. und 4. August gemessen. Hier kam es zu 122 Kilometern stockendem Verkehr.

Hitze

Der drittwärmste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen brachte einen bundesweiten Rekord nach Niedersachsen. Am 25. Juli wurden in Lingen 42,6 Grad gemessen. Der heiße und trockene Sommer mit vielen Sonnenstunden hat jedoch auch Nachteile für Landwirtschaft und Wälder. Der Deutsche Wetterdienst kam in seiner Sommerbilanz auf nur 175 Liter Niederschlag pro Qua­dratmeter.

Badeunfälle

In Niedersachsen sind 2019 bisher weniger Menschen ertrunken als 2018. Bis Ende August waren 42 Badetote gemeldet – im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit einem noch heißeren Sommer waren es 52. Die meisten Opfer waren Männer, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Hauptursachen der Unfälle sind Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und Schwimmen in unbewachten Gewässern. Die Unfallschwerpunkte lagen wieder an Seen und Teichen (16) sowie an Flüssen (9). An den Stränden der Nordseeküste ertranken fünf Menschen.

Tourismus

Exakte Übernachtungszahlen für Juli und August in den Ferienorten liegen zwar noch nicht vor. Die Gesellschaft Tourismus Marketing Niedersachsen geht aber von einer bis zu 90-prozentigen Auslastung an der Nordseeküste und auf den ostfriesischen Inseln aus. Beliebte Urlaubsregionen sind weiterhin auch der Harz, das Weserbergland und die Lüneburger Heide. Dort ist die Hochsaison eigentlich erst zu Beginn der Heideblüte. In diesem Jahr war die Region bereits in den Sommerferien gut gebucht. Die meisten Niedersachsen-Urlauber kommen auch aus dem Bundesland. „Wenn der Rest des Landes schwitzt, ist es bei uns immer noch angenehm: Durch die wohltuende Mischung aus typischer Nordsee-Brise und sommerlicher Wärme lässt es sich sowohl an Land als auch im Wasser gut aushalten“, sagt Göran Sell, Geschäftsführer der Ostfriesischen Inseln GmbH.

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