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NWZonline.de Nachrichten Politik

„Mein Platz ist in Niedersachsen“ – Olaf Lies bleibt Minister

06.08.2019

Hannover Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) bleibt trotz des Angebots eines Lobbyverbandes in der Politik. „Mein Platz ist in Niedersachsen“, sagte er am Montag in Hannover bei einer Pressekonferenz mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Drei Tage zuvor war bekannt geworden, dass ihm ein Angebot des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vorlag. Weil hatte ihn daraufhin gebeten, sich bis Montag zu entscheiden.

„Für mich ist das eine eindeutige Stärkung meiner Position als Minister“, sagte Lies. „Ich sehe mich gestärkt in meiner Funktion.“ Das BDEW-Angebot sei ein Kompliment für seine politische Arbeit. Die Entscheidung, in Niedersachsen zu bleiben, sei zudem ein Bekenntnis zur SPD. Weil sagte, das Angebot zeige, welches Vertrauen die Energiebranche zu Lies habe: „Wir können uns in der niedersächsischen Landespolitik dazu gratulieren.“

Innerhalb der niedersächsischen SPD gilt Lies vielen als Nummer zwei hinter Weil. Die Opposition hatte den vermeintlich bevorstehenden Wechsel des Umweltministers in die Energiebranche kritisiert.

Kerstin Andreae zum BDEW

Neue Hauptgeschäftsführerin des Energieverbandes BDEW soll nach Lies’ Absage nun die Grünen-Wirtschaftsexpertin Kerstin Andreae werden. Wie der Verband am Montag mitteilte, beschloss das BDEW-Präsidium einstimmig, dem Vorstand Andreae als neue Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung vorzuschlagen. Zuvor hatten die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) und das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

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Formell muss Andreae noch vom Vorstand des Verbands bestellt werden, das aber gilt als sicher. Die Sitzung ist am 13. August. Andreae soll damit Nachfolgerin von Stefan Kapferer werden, der bisher Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist. Kapferer wird neuer Chef des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz.

Andreae selbst wollte sich auf Anfrage nicht äußern. Sie ist bisher wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion und dürfte ihr Mandat bei einem Wechsel zum BDEW abgeben. Der Verband vertritt mehr als 1800 Unternehmen der deutschen Strom-, Gas-und Wasserwirtschaft.

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