HANNOVER/GOSLAR - HANNOVER/GOSLAR - Ein Bleiberecht für die von der Abschiebung bedrohte Iranerin Zahra Kameli aus Goslar ist in greifbare Nähe gerückt. In einem Spitzengespräch bei Innenminister Uwe Schünemann (CDU) einigten sich gestern die Vertreter aller vier niedersächsischen Landtagsfraktionen, am Mittwoch im Petitionsausschuss eine so genannte Härtefallregelung zu finden. Auch die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann, die an dem Gespräch teilnahm, zeigte sich optimistisch, dass rasch eine Lösung gefunden werde. „Die Sache ist auf einem guten Wege“, sagte sie gegenüber der NWZ .
Niedersachsens SPD-Fraktionsvorsitzender Sigmar Gabriel erklärte: „Ich bin sicher, dass der Petitionsausschuss alle Möglichkeiten nutzen wird, um zu einer menschlichen Entscheidung zu kommen.“ Wie CDU-Fraktionschef David McAllister der NWZ sagte, soll der Landtag noch am Mittwoch das Votum des Petitionsausschusses bestätigten. Bis dahin gelte es, Gründe außerhalb des bisherigen Asylverfahrens zu finden, die der 24-jährigen Iranerin einen Verbleib ermöglichen. Es handele sich um einen „ungewöhnlichen Vorgang“.
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