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NWZonline.de Nachrichten Politik

Wie Cyberkriminelle arbeiten

14.09.2019

Hannover „Die Hacker kommen“: Eine landesweite Kampagne für mehr Cybersicherheit ist am Donnerstagabend in Hannover gestartet, weitere Veranstaltungen – beispielsweise in Oldenburg und Osnabrück – sollen folgen.

„Cybersicherheit geht uns alle an. Dinge wie der Behördengang, das Einkaufen oder die Reisebuchung werden heute immer häufiger digital erledigt. Damit geraten massenweise teils sensible persönliche Daten in den digitalen Raum. Der Schutz dieser Daten ist eine immense Herausforderung für die Sicherheitsbehörden und die beteiligten Unternehmen“, betont Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD). Aber eben auch für die Nutzerinnen und Nutzer. Die Kampagne solle den Menschen mehr Sicherheit geben, Gefahren im Netz zu erkennen und souverän damit umzugehen.

Wie kommt ein Hacker an fremde Daten? Wie sieht es mit der Sicherheit bei Smartphones oder Passwörtern aus? Was sind manipulierte USB-Geräte? Im digitalen Zeitalter steigt die Gefahr, Opfer eines Hacker- oder Cyberangriffs zu werden. Die Kampagne soll die Öffentlichkeit für derartige Gefahren sensibilisieren.

In Hannover konnten die 200 Besucher Fragen rund um das Thema Sicherheit in der digitalisierten Welt an Fachleute aus Polizei, Verfassungs- und Verbraucherschutz, an Vertreter von Vereinen wie „Deutschland sicher im Netz“ und Weißer Ring sowie an Mitarbeiter von Initiativen wie klicksafe.eu richten.

Wie diese Gefahren in der Praxis aussehen, demonstrierte der IT-Sicherheitsberater Ralf Wildvang. Beim Live-Hacking gab er einen Blick hinter die Kulissen und zeigte, was üblicherweise im Verborgenen stattfindet und niemand gefahrlos mitbekommt: Wie Cyberkriminelle arbeiten und wie man sich vor diesen Angriffen schützen kann.

Der Auftaktveranstaltung folgt eine Städtetour. Das Team des Innenministeriums geht mit Ralf Wildvang ab Oktober in Niedersachsen auf Tournee und macht am 8. Oktober Station in Göttingen (Lokhalle), am 16. Oktober in Oldenburg (Weser-Ems-Halle), am 17. Oktober in Lüneburg (Leuphana-Zentralgebäude), am 24. Oktober in Osnabrück (Osnabrück-Halle) und am 28. Oktober in Braunschweig (Stadthalle).

Einlass zu den Veranstaltungen ist jeweils ab 17 Uhr. Das Hauptprogramm beginnt um 18 Uhr, dauert etwa zwei Stunden und wird laut Innenministerium durch eine „Security Expo“ umrahmt. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Veranstaltungen werden zusammen mit den Kommunalverwaltungen vor Ort geplant und umgesetzt.


Anmeldung unter:   www.mi.niedersachsen.de/startseite/themen/die_hacker_kommen/ 
Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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